Im Herbst 1990 erkundigte sich ein Leipziger Student bei der Organisation Sister City International in Washington D.C., ob es nicht eine amerikanische Stadt gäbe, die Interesse an einer Zusammenarbeit mit der sächsischen Messestadt habe. Die in Houston lebende Leipzigerin Angelika Schmidt-Lange übernahm die Initiative und bald darauf zeigte die damalige Stadtspitze von Houston in einem Brief an Leipzig ihr Interesse an einer Städtepartnerschaft. Im Jahr 1993 wurde die offizielle Städtepartnerschaftsurkunde unterzeichnet.
Die Städtepartnerschaft zwischen Leipzig und Houston ist von hoher Symbolkraft und besonderem faktischen Gewicht - steht sie doch nach der Friedlichen Revolution des Herbstes 1989 und der Wiedererlangung der Deutschen Einheit (die seitens der USA tatkräftig diplomatisch unterstützt wurde) für die erstmalige Ausweitung der intensiven städtepartnerschaftlichen Beziehungen der Stadt Leipzig zu einer Großstadt und Wirtschaftsmetropole in der westlichen Hemisphäre.
Anlässlich des Jubiläumsjahres zum 25-jährigen Bestehen der Städtepartnerschaft fanden 2018 vielfältige Aktivitäten in beiden Städten statt.