In Anbetracht der intensiven und zukunftsweisenden Beziehungen der beiden Kooperationsstädte, haben der Leipziger Oberbürgermeister Burkhard Jung und sein Jerewaner Amtskollege, Tigran Avinyan, am 31. März 2025 in Anwesenheit von Bundespräsident Frank-Walter Steinmeier und dem armenischen Staatspräsidenten Wahagn Chatschaturjan eine Vereinbarung über ein gemeinsames Kulturjahr der beiden Städte unterzeichnet.
Das Kulturjahr Leipzig-Jerewan 2025/2026 soll Akteurinnen und Akteure aus den Bereichen Kultur, Kunst, Musik, Literatur und Bildung in einem intensiven gesellschaftlichen und künstlerischen Austausch zusammenbringen. Im Mittelpunkt stehen dabei Themen wie die Erinnerung an den Völkermord an den Armenierinnen und Armeniern von 1915, Transformationsprozesse seit der Samtenen Revolution im Jahr 2018 sowie der Friedlichen Revolution im Jahr 1989 und der Annäherung an die Europäische Union. Durch Formate wie künstlerische Residenzen, gemeinsame Festivalbeiträge, Theatervorführungen und Filmreihen wird der kulturelle Dialog zwischen Deutschland und Armenien mit Leben gefüllt.
Das Kulturjahr wird gemeinsam von der Stadt Leipzig und der Stadt Jerewan in Kooperation mit der Armenischen Kulturgemeinde Leipzig e.V. durchgeführt – mit Unterstützung folgender Partnerorganisationen (in alphabetischer Reihenfolge):
- Auswärtiges Amt
- Botschaft der Bundesrepublik Deutschland in Eriwan
- Botschaft der Republik Armenien in der Bundesrepublik Deutschland
- Bundesministerium für wirtschaftliche Zusammenarbeit und Entwicklung
- Goethe-Institut in Armenien
- Honorarkonsulat der Republik Armenien in Sachsen
- Leibniz-Instituts für Geschichte und Kultur des östlichen Europa (GWZO)
- Stiftung Ost-Westliche Begegnungen
- Universität Leipzig