Der 1879 eröffnete Ostfriedhof ist mit 19,8 Hektar nach dem Südfriedhof der zweitgrößte kommunale Friedhof in Leipzig.
Die Anlage entwickelte sich von einem einfachen Dorffriedhof (Reudnitz und später Anger-Crottendorf) zu einem Stadtteilfriedhof. Bereits zur Eröffnung des Friedhofes 1879 hatte die Gemeinde neben dem Eingang Oststraße eine Trauerhalle errichtet, die heute nicht mehr vorhanden ist
Die von Oberbaurat Scharenberg neu errichtete Kapelle wurde am 24.04.1902 eröffnet. Seit 1950 befindet sich in der Kapelle ein Glockenspiel aus Meissner Porzellan. Es besteht aus 6 Glocken mit einem Durchmesser von 19,8 bis 31,0 Zentimetern und ist das älteste Porzellanglockenspiel in Leipzig.
Der Friedhof besitzt drei Eingangszonen, den Haupteingang an der Oststraße zum ältesten Friedhofsteil, von Anger-Crottendorf an der Zweinaundorfer Straße und einen Fußgängerzugang in der Sulzbacher Straße.