Fördermittelfinder
Bürgerschaftliches Engagement hält unsere Stadt zusammen – es ermöglicht Teilhabe, stärkt das Miteinander und macht uns als Gemeinschaft widerstandsfähiger. Wer sich ehrenamtlich einsetzt, schenkt Zeit, Ideen und Herzblut und trägt damit zu Vertrauen und Demokratie bei. Die Leipziger Engagementstrategie macht deutlich: Damit dieses Engagement wachsen kann, braucht es Unterstützung durch verlässliche Rahmenbedingungen und zentrale Anlaufstellen, durch finanzielle Förderung, die Projekte ermöglicht und durch Wertschätzung, die sichtbar macht, wie wichtig dieser Einsatz ist. Damit wird ein klares Zeichen gesetzt: Engagement lohnt sich – für alle.
Die Stadt Leipzig unterstützt engagierte Menschen, Vereine und Organisationen, die das Leben in unserer Stadt mitgestalten. Dafür stellt sie finanzielle Mittel zur Förderung von Projekten und Initiativen außerhalb der Stadtverwaltung bereit. Gefördert werden insbesondere Vorhaben in Bereichen wie Soziales, Kultur, Sport, Umwelt, Bildung, Gesundheit, Wirtschaft und Tourismus. Dabei gibt es zwei Wege der Unterstützung: Mit der Projektförderung werden einzelne, zeitlich begrenzte Vorhaben unterstützt – zum Beispiel eine Veranstaltung, eine neue Idee oder ein besonderes Angebot. Die institutionelle Förderung hilft Vereinen und Organisationen dabei, ihre laufende Arbeit und ihre Strukturen langfristig abzusichern. So können sowohl neue Projekte entstehen als auch bewährte Angebote verlässlich weitergeführt werden.
Mit dem Kommunalen Ehrenamtsbudget (KEB), einem Bestandteil der Sächsischen Kommunalpauschalenverordnung, unterstützt der Freistaat Sachsen die Kommunen bei der Würdigung, Anerkennung und Weiterentwicklung des bürgerschaftlichen Engagements. Die Mittel können beispielsweise für Veranstaltungen, Materialien oder Weiterbildungen eingesetzt werden.
Das Kommunale Bürgerbudget (KBB), ebenfalls Teil der Sächsischen Kommunalpauschalenverordnung, fördert die Umsetzung von Projekten aus niederschwelligen bürgerschaftlichen Beteiligungsverfahren. Die Projekte werden dabei in enger Zusammenarbeit mit der Stadtverwaltung geplant und realisiert.
Die beiden Budgets sind wichtige Förderinstrumente des Freistaates zur Unterstützung von Ehrenamt und Bürgerbeteiligung. Sie stehen aber neben weiteren, teils ressortspezifischen Programmen, etwa im Bereich Sport.
In Leipzig werden die Mittel aus dem Kommunalen Ehrenamtsbudget und dem Kommunalen Bürgerbudget von der internen “Arbeitsgruppe Engagement” der Stadt Leipzig vergeben. Die Fachämter und Referate der Stadtverwaltung arbeiten in dieser Gruppe gemeinsam daran, Entscheidungen fachlich fundiert zu treffen und Engagement und Ehrenamt in allen städtischen Bereichen zu stärken. Als Querschnittsaufgabe betrifft Engagement dabei viele unterschiedliche Themen – von Kultur und Sport bis zu Sozial- oder Umweltprojekten.
Projekte können von den Fachämtern vorgeschlagen und begleitet werden. Zivilgesellschaftliche Partnerinnen und Partner können eigene Ideen einbringen, benötigen dafür jedoch immer die Unterstützung eines Fachamts, dass das Projekt fachlich begleitet und bei der Umsetzung unterstützt.
Das Kommunale Ehrenamtsbudget soll die Engagementförderung in Leipzig aus einer gesamtstädtischen Perspektive weiterentwickeln.
Das Kommunale Bürgerbudget bietet ein konkretes Follow-up für Engagement und Ehrenamt, das im Rahmen von Beteiligungsprozessen eingebunden oder neu aktiviert wurde.
Kooperatives Handeln zwischen Verwaltung und Zivilgesellschaft soll gestärkt, städtische Engagementförderung mit den Zielen der Leipzig-Strategie 2035 verknüpft werden.
Aus Mitteln des Kommunalen Ehrenamts- und Bürgerbudgets konnten bereits viele Formate initiiert oder unterstützt werden:
Stand: August 2026
Stand: August 2026
Wer sich ehrenamtlich engagiert, verdient Wertschätzung und Dank. Die Anerkennung und Würdigung des geleisteten Engagements ist ein essentieller Baustein der Engagementförderung und eine “Währung” des Ehrenamts.