Bereits Anfang der 1990er-Jahre hatte das Büro HPP Architekten im Auftrag aller Grundstückseigentümer das Gesamtkonzept "Burgplatz-Passagen" zur Schließung der Baulücke zwischen Petersstraße und Burgplatz entwickelt. Im November 1994 beschloss der Stadtrat den entsprechenden Bebauungsplan. 1995 wurde die Baugenehmigung für die Tiefgarage unter dem Platz erteilt, die 1999 fertig wurde. Mit ihrer Eröffnung wurde auch der Burgplatz durch die Stadtverwaltung neu hergestellt. Der Petersbogen erhielt 1998 die Baugenehmigung, im April 2001 öffnete er seine Türen.
Bereits 1997 gab es dann eine Baugenehmigung für ein geplantes Geschäftscenter Burgplatzpassage, das Einzelhandel, Gastronomie und Hotel unter einem Dach vereinen sollte. Aber diese Genehmigung erlosch drei Jahre später ungenutzt. Nur die Baugrube existierte. Sie war bereits im Zusammenhang mit dem Bau der Burgplatztiefgarage ausgehoben worden. In den Jahren 2002 und 2004 verliefen sich mehrere Projekte ohne Ergebnis. Auch der Erwerb der vier unter dieser Baugrube befindlichen Grundstücke durch den damaligen Eigentümer des Petersbogens führte nicht zu einer Bebauung.






