Feedback (Album)
Feedback lautet der Titel einer EP mit gecovertem Material, die die kanadische Rockband Rush im Juni 2004 veröffentlicht hat.
| Feedback | ||||
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| EP von Rush | ||||
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Veröffent- |
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Format(e) |
CD | |||
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Titel (Anzahl) |
8 | |||
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27:10 | ||||
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Besetzung |
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David Leonard und Rush | ||||
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Studio(s) |
Phase One Studios, Toronto | |||
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Entstehung
BearbeitenEs waren die ersten Coverversionen der Band seit ihrer Debütsingle, einer Version von Buddy Hollys Not Fade Away aus den frühen 1970er Jahren.[1] Die EP wurde in den Phase One Studios in Toronto aufgenommen, gemeinsam mit David Leonard produziert und erschien am 29. Juni 2004.[2] Leonard hatte zuvor an Geddy Lees Soloalbum My Favorite Headache mitgearbeitet. Nach Darstellung des in Popoffs Buch zitierten Rush-Kenners Ray Wawrzyniak verliefen die Sessions kurz und unkompliziert, da die Band keine eigenen Songs ausarbeiten musste. Die EP diente als Vorlauf zur R30-Tournee zum 30-jährigen Bandjubiläum, für die die Band neues Material vorstellen wollte.[3]
Die EP besteht aus Coverversionen von Künstlern wie Buffalo Springfield, Cream oder The Who, die erfolgreich und berühmt waren, als Rush anfingen, ihre ersten Alben aufzunehmen. Geddy Lee erklärte auf der Jubiläumstour R30, dass sie diese Musik hörten und von ihr beeinflusst wurden, als sie junge Musiker waren. Manche Stücke sind bekannter als andere, doch was sie gemeinsam haben, ist, dass sie von Rush neu interpretiert werden, ohne den eigenen typischen Sound zu verleugnen.
Laut dem eclipsed-Buch Rock (2013) erinnert sich die Band auf der EP an ihre Jugendhelden The Who, Buffalo Springfield, The Yardbirds, Love und Cream. Erst zwei Jahre nach dem „Reunion-Experiment“ Vapor Trails fänden Rush hier „in einem kleinen, mit Lavalampen, Kerzen und Teppichen dekorierten Studio den Geist der frühen Jahre wieder“. Alex Lifeson sagte im September 2004 dem Metal Hammer, einige Klassiker seien der Band „heilig und deshalb als Coverversionen strengstens verboten“ gewesen.[4]
Liveaufführungen
BearbeitenAuf der R30-Tournee setzte die Band mehrere Stücke der EP an prominenter Stelle ein. Nach Wawrzyniaks Darstellung eröffneten Summertime Blues und Crossroads die Zugabe, Heart Full of Soul erklang in einem akustisch gehaltenen Teil der Show direkt nach Resist. Zum Record Store Day 2014 erschien Seven and Seven Is als 7-Zoll-Single.[5]
Rezeption
BearbeitenDas Magazin Billboard bewertete die EP im Juli 2004 als durchwachsen, was bei einer Band mit derart eigenem Sound nicht überrasche. Aus vielfach gecoverten Stücken wie For What It’s Worth oder Shapes of Things lasse sich kaum noch etwas herausholen. Bei The Seeker, bei Mr. Soul mit Lifesons gelungener Imitation des Gitarrensolos von Neil Young und bei Seven and Seven Is gelinge der Band dagegen eine mitreißende Rückbesinnung auf die goldenen Tage des Classic Rock.[1] Martin Popoff fand es 2017 „irgendwie cool“, dass Rush nach Jahrzehnten ohne Coverversionen im Studio und auf der Bühne plötzlich acht Lieblingsstücke ihrer Jugend einspielten. Als Höhepunkte nannte er Seven and Seven Is wegen seines Proto-Prog-Charakters, The Seeker und Summertime Blues.[2] Der in seinem Buch zitierte Doug Maher räumte dagegen ein, die EP sei bei vielen Rush-Fans nicht gut angekommen.[5]
Titelliste
Bearbeiten- „Summertime Blues“ (Eddie Cochran, Jerry Capehart) – 3:53
- „Heart Full of Soul“ (Graham Gouldman) – 2:53
- „For What It’s Worth“ (Stephen Stills) – 3:31
- „The Seeker“ (Pete Townshend) – 3:27
- „Mr. Soul“ (Neil Young) – 3:51
- „Seven and Seven Is“ (Arthur Lee) – 2:53
- „Shapes of Things“ (Paul Samwell-Smith, Keith Relf, Jim McCarty) – 3:16
- „Crossroads“ (Robert Johnson) – 3:26
Besetzung
Bearbeiten- Geddy Lee – Bass, Gesang
- Alex Lifeson – Gitarren
- Neil Peart – Schlagzeug
Weblinks
Bearbeiten- Feedback bei AllMusic (englisch)
- Rezensionen zu Feedback auf den Babyblauen Seiten
Einzelnachweise
Bearbeiten- 1 2 Rush: Feedback. In: Billboard. Band 116, Nr. 28, 10. Juli 2004, ISSN 0006-2510, S. 48 (englisch, Rezension, gezeichnet „JC“).
- 1 2 3 Martin Popoff: Rush. Album by Album. Voyageur Press, Minneapolis 2017, ISBN 978-0-7603-5220-5, S. 158 (englisch).
- ↑ Martin Popoff: Rush. Album by Album. Voyageur Press, Minneapolis 2017, ISBN 978-0-7603-5220-5, S. 161–162 (englisch).
- ↑ Mike Borrink, Marcus Wicker, Sascha Seiler: Rock. Das Gesamtwerk der größten Rock-Acts im Check: alle Alben, alle Songs. Sysyphus Verlag, Aschaffenburg 2013, ISBN 978-3-86852-646-2, S. 224.
- 1 2 Martin Popoff: Rush. Album by Album. Voyageur Press, Minneapolis 2017, ISBN 978-0-7603-5220-5, S. 163 (englisch).