Straßburg

Gewalt bei Schulprotesten
:Frankreich schließt rund 400 Schulen

Seit Tagen wird gegen kaputte Gebäude und mangelndes Lehrpersonal demonstriert. Dem Justizminister Gérald Darmanin zufolge wurden bereits rund 2000 Personen festgenommen.

Kanada und die EU
:Wird die totgesagte EU gerade zum interessantesten politischen Projekt der Welt?

Magdeburg verloren, Vancouver gewonnen: Kanadas Premier Mark Carney hat der Europäischen Union einen unwiderstehlichen Vorschlag gemacht.

SZ PlusVon Felix Stephan

MeinungTransatlantische Beziehungen
:Europa bietet den Kanadiern einiges – aber nicht das, was sie dringend brauchen

Mark Carney in Straßburg: Kanadas Premier wünscht sich eine Allianz mit den Europäern – auch gegenüber Trumps Amerika. Sie wirken nicht so, als hätten sie die Botschaft verstanden.

SZ PlusKommentar von Hubert Wetzel

MeinungUrsula von der Leyen
:Wenn sie nichts zu sagen hat, könnte sie auch nichts sagen

Die Kommissionspräsidentin hält eine „Rede zur Lage der EU“. Es wird eine Rede voller Sprechblasen. Der kanadische Regierungschef Mark Carney kann einem leidtun.

SZ PlusKommentar von Hubert Wetzel

MeinungTürkei
:Auch Europas Richter können Erdoğans Gegnern leider nicht helfen

Der Menschenrechtsgerichtshof in Straßburg rügt erneut, dass der Philanthrop Osman Kavala lebenslänglich weggesperrt ist. Aber einen Rechtsstaat gibt es unter diesem Präsidenten nicht mehr.

SZ PlusKommentar von Tomas Avenarius

Nach dem Machtwechsel
:Ungarns neuer Staatspräsident ist ein Orbán-Gegner der ersten Stunde

Es ist eine Wahl von hoher Symbolkraft: Unter der autoritären Vorgängerregierung war der Jurist András Baka entlassen worden. Nun soll er für einen rechtsstaatlichen Neuanfang stehen.

SZ PlusVon Verena Mayer

EU-Parlament
:Das Veggie-Schnitzel darf bleiben

Das EU-Parlament will Bezeichnungen wie „vegetarische Wurst“ und „Veggie-Schnitzel“ jetzt doch nicht verbieten. „Veggie-Steak“ und „Veggie-Huhn“ hingegen schon.

SZ PlusVon Joscha F. Westerkamp

Conference League
:Der Traum vom Endspiel zerplatzt im Elsass

Nach dem 2:0-Hinspielsieg geht Mainz 05 im zweiten Teil des Conference-League-Viertelfinals bei Racing Straßburg unter, verliert 0:4 und scheidet aus.

Dortmunds Anselmino
:Verlierer der neuen Nahrungskette

Aaron Anselmino muss seine Leihe nach Dortmund beenden, um vom FC Chelsea kurz darauf an RC Straßburg weitergegeben zu werden. Ein Lehrstück über die Folgen des „Multi-Club-Ownership“.

Von Mads Poschardt

Reden wir über Geld mit Philipp Herrmann
:„Zu Hause war das Thema Geld immer mit Angst verbunden“

Philipp Herrmann hat ein Unternehmen aufgebaut und es nach sieben Jahren für Millionen verkauft. Jetzt unterstützt er andere Gründer. Zu Geld hat er ein zwiespältiges Verhältnis.

SZ PlusInterview von Björn Finke und Nils Heck

Geschichte und Gegenwart
:Die Walhalla für Insider

Wer steht in der Ruhmeshalle eigentlich so – außer den üblichen Verdächtigen? Ein Blick auf fünf Büsten jenseits des Mainstreams.

Von Olaf Przybilla und Christian Sebald

Europäische Union
:Von der Leyen greift Orbán frontal an

Im EU-Parlament in Straßburg trifft der ungarische Regierungschef auf seine ärgsten Gegner. Die Kommissionspräsidentin wirft ihm vor, die europäische Einigkeit zu untergraben.

SZ PlusVon Jan Diesteldorf

MeinungEU-Parlament
:Mit der Wahl von der Leyens zeigt sich Europas erfreuliche demokratische Normalität

Leichter als erwartet erhält die Kommissionspräsidentin die Stimmen für eine zweite Amtszeit. Das ist langweilig – und schön.

SZ PlusKommentar von Hubert Wetzel

Europa wählt
:Wohin steuert Europa?

Vor der Wahl des EU-Parlaments werden Rechtsextreme und Konservative als Gewinner erwartet. Das brächte Italiens Regierungschefin Giorgia Meloni in eine Schlüsselrolle.

SZ PlusVon Josef Kelnberger

Aufregung um Ausstellung von Rudi Hurzlmeier
:Ungewollte Bilder

Das EU-Parlament in Straßburg hat eine Ausstellung des Münchner Malers Rudi Hurzlmeier „verboten“. Zu sehen ist sie trotzdem – in Berlin.

SZ PlusKolumne von Jürgen Moises

Rede in Straßburg
:Julija Nawalnaja nennt Putin ein "Monster"

Am Freitag soll Alexej Nawalny in Moskau beigesetzt werden. Seine Witwe fürchtet, dass der Kremlchef den Oppositionellen bis ins Grab hinein verfolgt.

Von Josef Kelnberger

MeinungEuropäische Union
:Weiter, immer weiter

Wohin will Ursula von der Leyen? In ihrer großen Rede in Straßburg ging es um alles, nur nicht um die Zukunft. Dabei gibt es Fragen, die sie dringend beantworten muss.

SZ PlusKommentar von Jan Diesteldorf

Frankreich
:Besucher müssen draußen bleiben

In Frankreich trifft die Energiekrise jetzt auch die Kultur. Die ersten Museen ändern ihre Öffnungszeiten.

Von Kathrin Müller-Lancé

Europäische Union
:"Wir sind noch schlimmer als die anderen"

Hinterzimmerdeal, Machtpoker, Geldverschwendung: Das Europaparlament sucht einen Generalsekretär - und blamiert sich dabei seit Wochen. Eine Posse aus Brüssel.

SZ PlusVon Josef Kelnberger

EU-Parlament
:"Ein absoluter Wahnsinn"

Europas Parlamentarier sollen wieder mal von Brüssel nach Straßburg umziehen, um dort gemeinsam zu debattieren. Und das mitten in der Pandemie. Über Abgeordnete und ihre Furcht vor dem Superspreader-Event.

SZ PlusVon Josef Kelnberger

Reisetipps
:Städte, die auch im Winter wundervoll sind

Nur weil es früh dunkel wird und auch mal schneit, muss es nicht zwingend zum Skifahren, zur Wellness oder auf andere Kontinente gehen: Manche Städte sind gerade jetzt besonders schön.

SZ PlusVon Sarah Crone, Eva Dignös, Irene Helmes und Katja Schnitzler

Reisequiz der Woche
:Was wissen Sie wirklich über Straßburg?

Warum mieden die Bürger früher "La Petite France"? Und welche Erfindung bescherte Straßburg keinen Ruhm? Testen Sie Ihr Wissen auf die Schnelle in sieben Fragen.

Von Katja Schnitzler

Straßburg
:Europarat sorgt sich um unabhängige Justiz

Die Menschenrechtskommissarin des Europarates, Dunja Mijatović, hat vor einer zunehmenden Bedrohung der unabhängigen Justiz gewarnt. Es gebe immer mehr Versuche der Exekutive und Legislative, die Justiz zu beeinflussen und zu untergraben, erklärte ...

Nach Straßburg
:Das Wort "Terrorismus" gehört auf den Müllhaufen

Der Begriff hat keine allgemeingültige Definition und wird von Autokraten wie demokratischen Institutionen gleichermaßen benutzt. Eine Klärung.

Von Sonja Zekri

Anschlag in Straßburg
:"Er wollte Rache an der Gesellschaft"

Der Pariser Soziologe Farhad Khosrokhavar glaubt nicht an ein islamistisches Motiv des Attentäters vom Weihnachtsmarkt. Für ihn ist Chérif Chekatt ein Krimineller, der religiöse Motive benutzt hat, um Angst zu verbreiten.

Interview von Philipp Saul

Anschlag in Straßburg
:Zahl der Todesopfer steigt auf vier

Die Polizei sucht nach möglichen Komplizen des mutmaßlichen Attentäters Chérif Chekatt. Französische Polizisten haben ihn bei einem Schusswechsel getötet.

Frankreich
:Wunsch nach Ruhe

Nach dem Attentat am Straßburger Weihnachtsmarkt bittet Macrons Regierung die Bewegung der Gelbwesten, die Proteste einzustellen.

SZ PlusVon Leo Klimm

SZ Espresso
:Der Morgen kompakt - die Übersicht für Eilige

Was wichtig ist und wird.

Von Philipp Saul

Straßburg
:Warum gerade Weihnachtsmärkte Anschlagsziele sind

Im kalten europäischen Winter gibt es nicht viele Orte, an denen sich so viele "Feinde Gottes" unter freiem Himmel aufhalten, begründen islamistische Terroristen ihr Vorgehen.

Von Ronen Steinke

Straßburg
:Was wir über den Anschlag wissen

Der Schütze vom Straßburger Weihnachtsmarkt ist noch immer auf der Flucht. Andere Personen wurden festgenommen - sie sollen Kontakt zu ihm gehabt haben.

Straßburg
:"Es wurde alles dicht gemacht"

Nach den Schüssen beim Weihnachtsmarkt durfte niemand das Europaparlament verlassen. Ein Politiker und ein NGO-Vertreter berichten von der Nacht in Straßburg.

Von Philipp Saul

Attentat in Straßburg
:Tatverdächtiger saß etliche Jahre im Gefängnis - auch in Deutschland

Nach Erkenntnissen von Polizei und Justiz wurde der mutmaßliche Täter mehrfach wegen schweren Diebstahls verurteilt. Am Morgen des Attentats hätte der 29-jährige Franzose festgenommen werden sollen.

SZ Espresso
:Der Morgen kompakt - Die Übersicht für Eilige

Was wichtig ist und wird.

Von Christian Simon

Oper
:Der Regent macht Wuff

Jacques Offenbachs komische Oper "Barkouf" wird nach fast 150 Jahren in Straßburg wieder aufgeführt.

SZ PlusVon Michael Stallknecht

Straßburg
:Zu früh gezogen

Von dieser Entscheidung könnten Menschenleben abhängen: Das Europäische Parlament stimmt am Dienstag erneut über einen Antrag auf Einführung humanitärer Visa ab - zum zweiten Mal. Bei der ersten Runde war etwas schiefgegangen.

Von Karoline Meta Beisel

Europäischer Gerichtshof
:Joggerin-Mörder bleibt in Gefängnis

Der verurteilte Mann aus Bayern sah seine Menschenrechte durch die Sicherungsverwahrung verletzt, klagte - und scheiterte nun vor dem Europäischer Gerichtshof.

EU-Parlament
:"Ändert den verdammten Vertrag"

Frankreich hat beim EuGH wegen der Abstimmung des EU-Haushaltes 2017 geklagt. Es geht allerdings nicht darum, was abgestimmt wurde, sondern wo. Brüssel oder Straßburg?

Interview von Vera Deleja-Hotko

Straßburg
:Sekte unterliegt vor Gericht

Zwangsunterbringung der Zwölf-Stämme-Kinder war zulässig

Straßburg
:Türkische Journalisten erhalten recht

Der Europäische Gerichtshof für Menschenrechte hat die Türkei wegen der Inhaftierung von zwei Journalisten verurteilt. Die Grundrechte von Mehmet Hasan Altan und Şahin Alpay würden verletzt.

Von Wolfgang Janisch

Städtereise im Dezember
:Diese Weihnachtsmärkte sind eine Reise wert

Der Weihnachtsmarkt ist ein deutscher Exportschlager. In Europa gibt es originelle Varianten - ob mit viel "Oompah Music" in London oder schwungvoll-alternativ in Wien. Einige Empfehlungen.

Von SZ-Autoren

Reisequiz der Woche
:Was wissen Sie wirklich über das Elsass?

Was rief Sonnenkönig Ludwig XIV., als er die Gegend erblickte? Und nach welchem Gericht wurde Brigitte Bardots Frisur benannt? Testen Sie sich auf die Schnelle in sieben Fragen - im Reisequiz der Woche.

Von Katja Schnitzler

Helmut Kohl
:"Glücksfall für Europa"

Norbert Lammert würdigt im Bundestag den gestorbenen Altkanzler Helmut Kohl - er spricht dabei aber auch die Parteispendenaffäre und andere Schattenseiten an. Für Kohls Witwe hat der Bundestagspräsident einen kleinen Seitenhieb parat.

Von Robert Roßmann

Europäische Union
:Brexit eröffnet ungeahnte Möglichkeiten

Jeden Monat zieht das EU Parlament von Brüssel nach Straßburg. Lässt sich der Brexit nutzen, um diesen teuren Wanderzirkus abzuschaffen?

Von Thomas Kirchner

ExklusivMartin Sonneborn
:"Ich akzeptiere keinen Ausländer als Chef des EU-Parlaments"

Der Europaabgeordnete Martin Sonneborn über den Abgang von Martin Schulz aus Brüssel, Donald Trump - und seinen Versuch, eine kommunistische Plattform innerhalb der FDP zu gründen.

Von Alexander Hagelüken und Lars Langenau

Straßburg
:Recht empfindlich

Die NPD fühlt sich diskriminiert. Vor dem EU-Menschengerichtshof scheitert die Partei jedoch mit einer Beschwerde gegen den Bund wegen Stigmatisierung. Die Entscheidung hat keinerlei Auswirkungen auf das Parteiverbotsverfahren.

SZ PlusVon WOLFGANG JANISCH

Straßburg
:Das nie erklärte Bündnis

Der CSU-Mann Manfred Weber ist im Europaparlament für den stets heiklen Ausgleich mit den Sozialdemokraten zuständig. Das ist vor allem jetzt wichtig, da es um die Nachfolge von Parlamentspräsident Schulz geht.

Von Daniel Brössler

Straßburg
:Eine Gesellschaft kann schnell abrutschen

Schützen, was Europa ausmacht: ein Gespräch mit dem Regisseur Falk Richter über Populismus und über sein Stück "Je suis Fassbinder".

Interview von Joseph Hanimann

Menschenexperimente zur NS-Zeit
:Museum des Grauens

Für die Experimente des Nazi-Arztes August Hirt wurden im Elsass mindestens 86 Juden ermordet. Jetzt hat ein Historiker Überreste der Opfer entdeckt.

Von Stefan Ulrich

Neuer EU-Kommissionspräsident
:Junckers selbstbewusste Verbeugung

Er will vielen gefallen, aber es nicht allen recht machen. Jean-Claude Juncker schmeichelt vor seiner Wahl zum Kommissionspräsidenten dem Parlament. Zugleich betont er seinen Machtanspruch. Der erste Gratulant ist ausgerechnet AfD-Chef Bernd Lucke.

Von Daniel Brössler

Europäische Union
:Kritik an deutscher Dominanz in Brüssel

Drei deutsche Fraktionschefs in Brüssel, der Chef der Investitionsbank, der Chef des Euro-Rettungsfonds: Viele EU-Spitzenämter sind mit Deutschen besetzt. Vor der Wahl von Martin Schulz zum Parlamentspräsidenten wird deshalb Unmut laut.

Von Cerstin Gammelin

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