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CDU-Chef in Thüringen Mike Mohring macht schwere Krankheit öffentlich

Kurz vor der CDU-Vorstandsklausur hat der thüringische Parteichef Mike Mohring bekannt gegeben, dass er wegen einer schweren Krankheit in Behandlung sei. Laut seinem Umfeld will er die Fraktion im Landtag weiter leiten.
Landesvorsitzender der CDU Thüringen Mike Mohring im Mai 2018
Landesvorsitzender der CDU Thüringen Mike Mohring im Mai 2018

Landesvorsitzender der CDU Thüringen Mike Mohring im Mai 2018

Foto: Kay Nietfeld/ dpa
Dieser Beitrag stammt aus dem SPIEGEL-Archiv. Warum ist das wichtig?

Der Vorsitzende der CDU in Thüringen, Mike Mohring, ist schwer krank. Er postete ein Video auf Facebook, in dem er bekannt gab, in Behandlung zu sein. Aus seinem Umfeld hieß es, er habe Krebs.

Eine angekündigte Operation im Oktober sei gut verlaufen, alles heile gut, sagte Mohring in dem Facebook-Video. "Aber die Ärzte hier haben eben nicht nur Gutartiges gefunden, und deshalb bin ich seit November auch in Behandlung, hab jetzt die Hälfte hinter mir. Und im Februar schließen wir die ab", erklärte er. Weiter sagte der 47-Jährige, es verlaufe alles gut, aber man sehe die äußerlichen Wirkungen: "Mein Arzt ist sozusagen mein Friseur." In dem Video trägt Mohring eine Mütze.

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Am Abend nahm er an der CDU-Vorstandsklausur in Potsdam teil. Dort bekräftigte er seine Forderung nach der Einführung einer Grundrente noch vor den Wahlen. Mohring war Mitte Oktober zum Spitzenkandidaten der CDU für die Landtagswahl in Thüringen im kommenden Jahr gewählt worden. Aus seinem Umfeld hieß es, er wolle die Fraktion weiter leiten.

Zur Art der Erkrankung äußerte sich Mohring in dem Video nicht. Er bat um Rücksichtnahme, Pietät und Verständnis dafür, dass der Genesungsprozess für ihn sehr wichtig sei und er nicht alle anstehenden Termine wahrnehmen könne und möchte. "Die Ärzte gehen davon aus, dass die Heilungschance bei 95 Prozent liegt, also eine sehr, sehr gute Prognose. Aber eben dafür braucht man Zeit für sich und Kraft zur Genesung." Mohring dankte seiner Familie, seinen Freunden und seinen engsten politischen Weggefährten für ihre Unterstützung und ihren Beistand.

mal/dpa/AFP

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