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Steuerrechtliche Vorschriften für MCNs und Partnerkanäle

Wichtig: Reiche bitte jedes Jahr bis zum 10. Dezember dein Steuerformular ein und beantrage gegebenenfalls Vergünstigungen aus einem Doppelbesteuerungsabkommen. Das gilt für alle Creator, auch wenn sie nicht in den USA leben.

Creator, die mit ihren Inhalten Einnahmen erzielen, sollten ihre Steuerinformationen in AdSense für YouTube jedes Jahr prüfen und aktualisieren. Auch wenn sich deine Umstände nicht geändert haben, laufen deine Steuerformulare am Ende des dritten vollen Kalenderjahres seit der letzten Einreichung aus. Das bedeutet, dass du deine Steuerinformationen alle paar Jahre noch einmal einreichen musst. Weitere Informationen zu Steuerformularen

Wenn du keine Steuerinformationen teilst, ist Google unter Umständen dazu verpflichtet, weltweit Steuern gemäß dem maximalen Steuersatz einzubehalten. Der Steuersatz hängt von der Art des AdSense für YouTube-Kontos und vom jeweiligen Land ab.

Steuerinformationen prüfen und Vergünstigungen aus Doppelbesteuerungsabkommen beantragen:

Weitere Informationen zum Steuerabzug auf YouTube und häufig gestellte Fragen zum Einreichen von US-Steuerinformationen bei Google findest du unter den jeweiligen Links.

Google ist dazu verpflichtet, von allen Creatorn im YouTube-Partnerprogramm (YPP) Steuerinformationen einzuholen. Im Falle von Steuerabzügen behält Google Steuern auf YouTube-Einnahmen ein, die durch Zuschauer in den USA erzielt wurden. Creator müssen außerdem alle paar Jahre ihre Steuerinformationen neu einreichen, wenn sich ihre Umstände so ändern, dass dies die Gültigkeit des Formulars beeinträchtigt.

Dieser Artikel richtet sich speziell an Creator, die eine Partnerschaft mit einem Multi-Channel-Netzwerk (MCN) haben. Weitere Informationen zu Steuerabzügen auf YouTube und dazu, wie du US-Steuerinformationen an Google sendest, findest du unter den jeweiligen Links.

Wichtig: Google sendet niemals unaufgefordert Nachrichten, in denen du nach deinem Passwort oder anderen personenbezogenen Daten gefragt wirst. Bevor du einen Link anklickst, solltest du immer prüfen, ob die E-Mail von einer Adresse kommt, die auf @youtube.com oder @google.com endet.

Informationen für Partner

Du bist Teil eines Multi-Channel-Netzwerks (MCN)? Dann musst du deine US-Steuerinformationen in dem AdSense für YouTube-Konto hinterlegen, das mit deinem Kanal verknüpft ist. Anhand dieser Angaben ermitteln wir die Quellensteuer (sofern zutreffend). Damit die Steuerbeträge korrekt berechnet werden können, sollte in deinem AdSense für YouTube-Konto dein rechtsgültiger Name oder der rechtsgültige Name deines Unternehmens hinterlegt sein. Außerdem sollte als Adresse der Wohnsitz angegeben sein, den du auch für steuerliche und rechtliche Angelegenheiten verwendest.

Die Einnahmen deines Kanals werden weiterhin an deinen MCN-Partner ausbezahlt. Sofern Quellensteuern anfallen, werden diese von der Zahlung an dein MCN einbehalten.

Steuerabzüge werden in YouTube Analytics nicht angezeigt. Sie müssen manuell berechnet werden. Hier findest du eine entsprechende Anleitung. Dein MCN erhält einen monatlichen Bericht über den Gesamtbetrag der einbehaltenen US-Steuern.

Falls du deine gültigen US-Steuerinformationen eingereicht hast, nachdem der Steuerabzug in Kraft trat, und du die Voraussetzungen für einen geringeren Steuersatz erfüllst, wird der Quellensteuersatz im nächsten Zahlungszyklus angepasst.

Steuererstattungen für Partner

Partnerkanäle in Multi-Channel-Netzwerken (MCN) haben ab sofort möglicherweise Anspruch auf Steuerrückzahlungen. Wenn Partner eine Steuerrückzahlung beantragen möchten, müssen sie nachweisen, dass ihr bisheriger Steuersatz niedriger war. Nur Steuern, die im selben Kalenderjahr einbehalten wurden, können erstattet werden. Die Rückzahlung erfolgt an den ursprünglichen Rechteinhaber, von dem die Steuer einbehalten wurde.

Informationen für MCNs

Die YouTube-Einnahmen von MCNs für Kanäle von Rechteinhabern, die diesen gehören und von ihnen betrieben werden, können ebenfalls US-amerikanischen Quellensteuern unterliegen. Google berechnet die Quellensteuern in diesem Fall anhand der US-Steuerinformationen in deinem AdSense für YouTube-Konto. Dazu gehören auch andere einzelne Kanäle oder Rechteinhaber, die mit dem Konto verknüpft sind, aber keine Partner sind.

Sofern Quellensteuern anfallen, siehst du dies im Bericht zu AdSense für YouTube-Zahlungen. Für Steuerabzüge bei Partnern erhältst du einen zusätzlichen Bericht. 

Google sendet Steuererklärungsformulare (z. B. 1042-S, 1099-MISC) direkt an Partnerkanäle, basierend auf den angegebenen Steuerinformationen im mit dem Kanal verknüpften AdSense für YouTube-Konto.

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