Parallelismus der Schichten

Den Ideen seines Lehrers Abraham Gottlob Werner folgend, wollte Humboldt Gesetzmäßigkeiten des Streichens und Fallens der europäischen Gebirge sowie der Aufeinanderfolge der Gesteinsschichten nachweisen. Für seine amerikanische Reise setzte er sich das Ziel, die weltweite Gültigkeit dieser Gesetze zu belegen. In einem im Mai 1799, also unmittelbar vor Antritt der Reise zusammengestellten Konvolut fasste Humboldt geognostische Beobachtungen seiner vorherigen Reisen zusammen.

Essai de Pasigraphie

In seinem in Mexiko-Stadt verfassten „Essai de Pasigraphie“ stellt Humboldt eine graphische Methode vor, mit der sich Gesteinsarten und deren Lagerung sowie das Streichen und Fallen der Schichten mit Hilfe allgemein verständlicher Symbole und Zeichen darstellen ließen. Die Zusammenstellung solcher Karten verschiedener Weltregionen sollte die Gesetzmäßigkeiten des geologischen Aufbaus der Erde erkennbar machen.

Briefwechsel mit Louis Agassiz (1832–1857)

Aus der Korrespondenz Humboldts mit Louis Agassiz werden hier zunächst die Briefe bzw. Briefentwürfe des Jahres 1832 vorgelegt. In ihnen geht es um die finanzielle Unterstützung Humboldts für den jungen Zoologen, dessen Arbeit an den Recherches sur les poissons fossiles sowie seine Anstellung als Professor am Lyceum in Neuchâtel.

Zitierhinweis

Themenschwerpunkt Das Wissen von der Erde. Hg. v. Ulrich Päßler. In: edition humboldt digital, hg. v. Ottmar Ette. Berlin-Brandenburgische Akademie der Wissenschaften. Berlin 2025. URL: https://edition-humboldt.de/X0000018