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Spaichingen

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Wappen Deutschlandkarte
Spaichingen
Deutschlandkarte, Position der Stadt Spaichingen hervorgehoben
Basisdaten
Koordinaten: 48° 5′ N, 8° 44′ OKoordinaten: 48° 5′ N, 8° 44′ O
Bundesland:Baden-Württemberg
Regierungsbezirk: Freiburg
Landkreis: Tuttlingen
Höhe: 662 m ü. NHN
Fläche: 18,5 km²
Einwohner: 13.750 (31. Dez. 2025)[1]
Bevölkerungsdichte: 743 Einwohner je km²
Postleitzahl: 78549
Vorwahl: 07424
Kfz-Kennzeichen: TUT
Gemeindeschlüssel: 08 3 27 046
Adresse der
Stadtverwaltung:
Marktplatz 19
78549 Spaichingen
Website: www.spaichingen.de
Bürgermeister: Markus Hugger (CDU)
Lage der Stadt Spaichingen im Landkreis Tuttlingen
KarteLandkreis KonstanzLandkreis RottweilLandkreis SigmaringenSchwarzwald-Baar-KreisZollernalbkreisAldingenBalgheimBärenthalBöttingenBubsheimBuchheimDeilingenDenkingenDürbheimDurchhausenEgesheimEmmingen-LiptingenFridingen an der DonauFrittlingenGeisingenGosheimGunningenHausen ob VerenaImmendingenIrndorfKönigsheimKolbingenMahlstettenMühlheim an der DonauNeuhausen ob EckReichenbach am HeubergRenquishausenRietheim-WeilheimSeitingen-OberflachtSpaichingenTalheim (Landkreis Tuttlingen)TrossingenTuttlingenWehingenWurmlingen (Landkreis Tuttlingen)
Karte
Spaichingen, Blick vom Fuß des Klippeneck
Blick auf Spaichingen mit der Kirche St. Peter und Paul

Spaichingen ist eine Kleinstadt an der Prim am Fuß des Dreifaltigkeitsberges. Sie ist die drittgrößte Stadt im Landkreis Tuttlingen.

Geographische Lage

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Spaichingen liegt unterhalb des Albtraufs im Tal der Prim, zwischen südwestlicher Schwäbischer Alb und dem Ostrand der Baarhochfläche, etwa auf halber Strecke (jeweils rund 15 km) zwischen den Kreisstädten Rottweil (nordwestlich gelegen) und Tuttlingen.

Stadtgliederung

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Zur Stadt Spaichingen gehören auch der Stadtteil Hofen und die Häuser Bleiche, Dreifaltigkeitskirche, Heusteig und Verenamühle. In Spaichingen aufgegangen ist die 1732 erbaute Kassiersmühle. Im Stadtgebiet liegen die abgegangene Burg Baldenburg und die Wüstungen Steinweiler, Stockingen und Niederhofen, das möglicherweise auch in Spaichingen aufgegangen ist.[2]

Nordöstlich von Spaichingen liegt das Landschaftsschutzgebiet Albtrauf zwischen Balgheim und Gosheim mit Dreifaltigkeitsberg, Klippeneck und Lemberg. Der Albtrauf bei Spaichingen gehört zudem zum FFH-Gebiet Großer Heuberg und Donautal sowie zum Vogelschutzgebiet Südwestalb und Oberes Donautal und zum Naturpark Obere Donau.[3]

Frühgeschichte

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Bei archäologischen Grabungen auf dem Dreifaltigkeitsberg wurden verschiedene Keramiken gefunden, die belegen, dass dort bereits seit Jahrtausenden Menschen gesiedelt haben. So haben Archäologen etwa Scherben aus dem Zeitraum der Michelsberger Kultur und Artefakte wie eine Hirschhornfassung aus der Horgener Kultur gefunden.[4] Sie fanden Artefakte aus unterschiedlichen Epochen: Hallstadtkultur, Latènezeit, Urnenfelderkultur. Eine durchgehende Besiedlung des Berges lässt sich dadurch nicht ableiten, aber es zeigt, dass der Berg über die Jahrtausende hinweg (mit Ausnahme des 12.–14. Jahrhunderts n. Chr.)[5] immer wieder besiedelt worden ist.

Erstmals wurde Spaichingen in einer Schenkungsurkunde vom 15. November des Jahres 791 an das Kloster St. Gallen urkundlich erwähnt:

„[…] Propterea donamus atque transfundimus pratum unum ad carradas XII in pago, qui dicitur Purihdinga │ in villa Dirboheim et in alia villa, qui dicitur Speichingas, de terraturio nostro solum unum et iurnales XII et mancipia III his nominibus: Reginfrid, │ Uro, Uuinburc ad monasterium sancti Gallonis [..]“

„[…] Deshalb geben und übertragen wir eine Wiese, die zwölf Fuder Ertrag bringt, im Gau, der Purihdinga genannt wird, im Ort Dürbheim sowie an einem anderen Ort, der Spaichingen genannt wird, von unserem Ackerland einen Boden und zwölf Tagwerk sowie die drei Hörigen Reginfrid, Uro und Winburc an das Kloster St. Gallen […]“.[6]

Bereits im Frühmittelalter war Spaichingen ein zentraler öffentlicher Verwaltungsort. Dies belegt eine Urkunde des Mönches Heio vom 16. Juni des Jahres 802/803, die er in Spaichingen ausgestellt hat.[7] In dieser bezeichnet er Spaichingen als villa publica. Der Begriff villa publica steht in der karolingischen Zeit für einen „Amtshof oder, allgemeiner ausgedrückt, einen Verwaltungsmittelpunkt“.[8] Heio beurkundet, dass der alemannische Freie Erlobold seinen gesamten Besitz in Aldingen („in villa qui dicitur Aldingas“) an das Kloster St. Gallen verschenkt. Diese Urkunde ist damit die älteste nachweisbare Beziehung der Orte Aldingen und Spaichingen. Spaichingen lag zudem an einer unter Königsschutz stehenden öffentlichen Straße („via publica“), die von Rottweil über Rietheim nach Tuttlingen geführt hat. Das belegt die Urkunde I 351 im Stiftsarchiv des Klosters St. Gallen vom 1. Oktober 834.[9]

Am 4. Juni 817 wird Spaichingen in einem kaiserlichen Erlass explizit erwähnt. In dem überlieferten Herrscherdiplom schenkte Kaiser Ludwig der Fromme dem Kloster St. Gallen die bisher den Grafen zustehenden Einkünfte aus insgesamt 47 Mansen auf der Baar und dem Bodenseeraum. Darunter waren auch drei Mansen aus Spaichingen, die zu den Grafen Otto, Waramann und Adalmar gehörten: „[…] ad Speichingas mansum Ottonis et Uuaramanni et Adalmari […]“.[10]

Die Hoheitsrechte in Spaichingen besaßen im Mittelalter die Grafen von Hohenberg. Nach einer Urkunde aus dem Jahr 1381 verkaufte Graf Rudolf III. (gestorben 1389) an Herzog Leopold III. von Habsburg. Spaichingen wurde somit für über 400 Jahre österreichisch und gehörte zum vorderösterreichischen Oberamt Rottenburg und der Obervogtei Oberhohenberg mit Sitz in Fridingen. Wegen seiner strategisch günstigen Lage musste der Ort Plünderungen und Brandschatzungen bei vielen Truppendurchzügen über sich ergehen lassen. Auch die Pest von 1530 traf den Ort und die Umgebung hart.[11] Trotzdem konnte sich Spaichingen zu einem wirtschaftlichen Zentrum entwickeln.

Oberhalb von Spaichingen auf dem heutigen Dreifaltigkeitsberg lag die Burg Baldenberg. Dies lassen Geländebefunde vermuten, archivalisch ist die Burg aber bis heute nicht nachgewiesen.[12]

Das Adelsgeschlecht von Spaichingen

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Das Adelsgeschlecht derer von Spaichingen, in der Chronik des Gallus Öhem als „freyer herr“ betitelt,[13] taucht im 11. Jahrhundert in Zusammenhang mit der Gründung von zwei Klöstern im Schwarzwald auf. Einmal bei der Gründung des Klosters St. Georgen im Schwarzwald am 13. Januar 1086: „Diese Übergabe geschah im Ort Irslingen in Anwesenheit der Zeugen, deren Namen diese sind: […] Benno von Spaichingen […]“.[14] und einmal bei der Gründung des Klosters Alpirsbach am 28. August 1099. Hier tritt der mutmaßlich selbe Benno von Spaichingen als „testamenti doctor“, als Vermittler der für die Klostergründung geltenden rechtlichen Bestimmungen auf:

„Der Unterweiser dieser Verfügung war Benno von Spaichingen, nicht einmal, sondern zweimal. Zuerst, wie geschrieben ist, am Ort [Alpirsbach] selbst, als dort das besagte Gebetshaus geweiht wurde, zum Zweiten im Ort, der Rottweil heißt, vor Herzog Berthold [II.] und anderen Fürsten des Königreichs“.[15]

Auch am 6. April 1092 wird bei einem Gütertausch ein Adelbert von Spaichingen als Zeuge benannt. Mitte des 12. Jahrhunderts verschenkt ein Markward von Spaichingen sieben Hörige aus Aldingen und Spaichingen sowie eine Mühle an das Kloster Allerheiligen bei Schaffhausen in der Schweiz.[16] Der Name „von Spaichingen“ lässt sich bis ins 15. Jahrhundert verfolgen. 1476 stirbt mit Rudolf von Spaichingen in Bern der letzte männliche Träger des Namens aus.[17]

Aus spätmittelalterlichen Quellen lässt sich ableiten, dass die Herren von Spaichingen im Ort einen Herrenhof besaßen, den späteren Hänlihof.[18] Der in der um 1500 entstandenen Chronik des Gallus Öhem benannten „burgstal, speichingen genant“,[19] lässt sich dagegen nicht nachweisen.

Seit dem Spätmittelalter war Spaichingen Sitz der Landschaftsversammlung der Landschaft Oberhohenberg. Dies war ein genossenschaftlicher Verband aller Gemeinden in der österreichischen Grafschaft Hohenberg. Zu Beginn des 16. Jahrhunderts wollten die Einwohner von Wehingen erreichen, dass die Landschaftsversammlung, statt wie bisher nur in Spaichingen, künftig immer im jährlichen Wechsel auch in Wehingen tagt. Das Rottenburger Hofgericht urteilte 1517 aber, dass die Landschaftsversammlung dauerhaft in Spaichingen bleiben solle, „wie von alter hero, dieweil eben Spaichingen größer, namhaffter auch an Volckh mechtiger ist dan die anderen Derffer“.[20]

1582 soll eine Feuersbrunst große Teile von Spaichingen zerstört haben: „Den 30. März 1582 vernichtete ein Brand in Zeit von einer Stunde 15 schöne Häuser, 21 Scheuern, viele Schweineställe, gegen 70 Stücke Rindvieh und 8 Pferde nebst vielen Ziegen und Schafen und vielem Hausgeräthe.“[21]

1623 erhielt Spaichingen das Recht, einen Wochenmarkt und einen Jahrmarkt abzuhalten, in diesem Schreiben wurde Spaichingen zudem als „Hauptflecken“ im Oberhohenbergischen bezeichnet, in dem „Justicia gehalten und die ‚Maleficanten‘ hingerichtet und Kontributionskasse, Fahne, Privilegien und Siegel der oberen Herrschaft Hohenberg aufbewahrt werden“.[22]

Im Dreißigjährigen Krieg schrumpfte die Zahl der Einwohner auf unter die Hälfte des Vorkriegsstands. Trotz dieses immensen Rückschlags wurde Spaichingen im Jahr 1688 Sitz des Obervogts für Oberhohenberg.

Ab 1768 existierte am Ort eine Florettspinnerei, später kam auch eine Seidenspinnerei dazu. Um 1800 war Spaichingen sowohl politisch als auch wirtschaftlich eindeutiges Zentrum von Oberhohenberg.[23]

Württembergische Zeit

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Im Rahmen des Friedens von Pressburg kam Spaichingen 1805 zum Kurfürstentum Württemberg, das 1806 im Bündnis mit Napoleon Bonaparte zum Königreich erhoben wurde. Dadurch wurde Spaichingen 1806 Sitz des gleichnamigen Oberamtes. Offiziell zur Stadt erhoben wurde Spaichingen aber erst 1828. Am 15. Juli 1869 ging mit der Eröffnung des Abschnitts Rottweil–Tuttlingen der Oberen Neckarbahn der Bahnhof Spaichingen in Betrieb. Damit war die Oberamtsstadt an das Streckennetz der Württembergischen Eisenbahn angeschlossen.

Am 7. Juli 1832 fand auf dem Dreifaltigkeitsberg ein „kleines Hambacher Fest“ statt: „Nun kam noch die Reaktion der 30er Jahre, wo alles nach Freiheit schrie, die damals noch sehr verkümmert war […] Es wurde dann eine Zusammenkunft auf dem Dreifaltigkeitsberg bei Spaichingen veranstaltet, an der viele Leute aus der ganzen Umgebung teilnahmen. Die Polizei bekam aber Wind von der Sache“.[24]

Im Mai 1848 fand eine „Volksversammlung“ vor dem Rathaus statt, bei der die Redner aus den Fenstern des Rathaussaales heraus sprachen. Diese Versammlung erklärte, dass sie die Freiheit „nicht durch gewaltsame Einführung der Republik, sondern nur im Wege der konstitutionellen monarchistischen Regierungsform [und] nur auf dem Boden des Gesetzes und der Ordnung“ erlangen sollen. Die Volksversammlung erklärte zudem, sich den Beschlüssen der „konstituierenden Nationalversammlung […] zu unterwerfen“.[25]

Aufgrund einer umfassenden Gebietsreform während der NS-Zeit in Württemberg kam die Stadt Spaichingen nach Auflösung des ab 1934 so genannten Kreises Spaichingen im Jahr 1938 zum neuen Landkreis Tuttlingen.

Vom 26. September 1944 bis zum 18. April 1945 bestand in Spaichingen ein Außenlager des KZ Natzweiler-Struthof.[26] Das KZ war dem Lager in Schömberg untergeordnet. Von hier erhielt es seine Verpflegung, obwohl es nicht zu den sogenannten „Wüste-Lagern“ gehörte. Die Waffenfabrik Mauser aus Oberndorf verlegte unter dem Tarnnamen „Metallwerke Spaichingen“ einen Teil ihrer Produktion nach Spaichingen. Hunderte Frauen und Männer wurden nach Deutschland verschleppt und dort, aber auch in Textilbetrieben und bei Bauarbeiten zur Zwangsarbeit gepresst, mindestens 96 kamen dabei ums Leben. An der Bahnstrecke Plochingen–Immendingen erinnert seit dem 24. November 1963 ein Mahnmal von Bildhauer Roland Martin an die Opfer.[27] Die Lagerkommandanten Werner Halter und Helmut Schnabel wurden entweder nicht angeklagt (Halter) oder im Fall von Schnabel mit „6 Jahren Zuchthaus wegen versuchten Mordes“ abgeurteilt.[28]

Das KZ Spaichingen wurde am 18. April 1945 aufgelöst; rund 400 Häftlinge wurden auf einen etwa zehntägigen Marsch in Richtung Allgäu getrieben. Ein ehemaliger Häftling berichtete als Zeuge bei einem Prozess, dass nur etwa die Hälfte der Männer das Ende des Marsches in Füssen erlebte.[29][30]

1945 wurde die Stadt Teil der Französischen Besatzungszone. Somit erfuhr sie 1947 die Zuordnung zum neu gegründeten Land Württemberg-Hohenzollern, das 1952 im Land Baden-Württemberg aufging.

Mit der Kreisreform wechselte die Stadt Spaichingen 1973 als Teil des Landkreises Tuttlingen vom Regierungsbezirk Südwürttemberg-Hohenzollern zum Regierungsbezirk Freiburg.

Die Stadt ist insbesondere seit Ende der 1970er Jahre über den alten Stadtkern, der im hinteren Primtal bis in die Stufenrandbucht liegt, weit hinausgewachsen und hat sich mit großflächigen Neubauvierteln nach Norden und Nordwesten ausgedehnt.

Am südlichen Rand des alten Industriegebiets entstand ein großes neues Gewerbegebiet. Von 1947 bis 1986 produzierte das Textilunternehmen SORA in Spaichingen vor allem Damenoberbekleidung.[31] Ein futuristischer Bau auf neun Stelzen zur Präsentation der neuen Kollektionen wurde Anfang der 1980er Jahre gebaut.[32]

Römisch-katholische Kirche

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Hauptportal der katholischen Kirche St. Peter und Paul in Spaichingen

Christliches Leben in Form einer Kirchengemeinde gab es in Spaichingen vermutlich seit der Zeit der Merowinger. Jedoch erst im Jahr 1222 wurde in einer Urkunde aus dem Kloster Salem erstmals ein Priester aus Spaichingen erwähnt. Auch aus Urkunden des Bistums Konstanz wird die Kirchengemeinde in Spaichingen seit dem 13. Jahrhundert fassbarer. Im Jahr 1455 verlor die Pfarrkirche ihre Selbständigkeit und wurde dem Chorherrenstift St. Moritz in Ehingen bei Rottenburg am Neckar unterstellt. Diese Zuständigkeit blieb bis zur Säkularisation im Jahr 1806 bestehen. Im Dreißigjährigen Krieg brannten die Schweden die Pfarrkirche und das Pfarrhaus 1633 ab, so dass sämtliche Kirchenbücher und Urkunden aus der Zeit davor verloren gingen. Im Jahr 1898 wurde die alte römisch-katholische Pfarrkirche abgebrochen und durch die jetzige neugotische Kirche St. Peter und Paul ersetzt, die im Jahr 1900 durch den Bischof Paul Wilhelm von Keppler geweiht wurde. In den Jahren 1960/61 und 1991/92 wurde die Kirche im Innenraum jeweils renoviert.

Zur Kirchengemeinde Spaichingen gehört auch die St.-Josefs-Kirche im Stadtteil Hofen aus dem Jahr 1896.

Die katholische Kirchengemeinde St. Peter und Paul in Spaichingen wurde am 1. September 1995 mit den Gemeinden Mariä Himmelfahrt in Balgheim und St. Petrus und Paulus in Dürbheim zur Seelsorgeeinheit „Am Dreifaltigkeitsberg“ vereinigt.[33] Seit 2006 gehört die Seelsorgeeinheit zum Dekanat Tuttlingen-Spaichingen, das durch die Vereinigung der zuvor separaten Dekanate Spaichingen und Tuttlingen in der Diözese Rottenburg-Stuttgart entstanden war.[34]

Die katholische Wallfahrtskirche mit dem Claretiner Missionshaus auf dem Dreifaltigkeitsberg liegt ebenfalls auf der Gemarkung von Spaichingen.[35]

Evangelische Landeskirche

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Evangelische Kirche in Spaichingen

Im ehemals rein römisch-katholischen Spaichingen ist durch den Zuzug evangelischer Beamter nach der Gründung des Königreichs Württemberg im 19. Jahrhundert allmählich auch die Notwendigkeit zur Errichtung einer evangelischen Kirche entstanden. Im Jahr 1905 wurde die evangelische Kirche erbaut. Nach dem Zweiten Weltkrieg kam Zuwachs durch evangelische Heimatvertriebene aus den verlorenen deutschen Ostgebieten. Die evangelische Kirchengemeinde Spaichingen gehört zum Kirchenbezirk Rottweil der Evangelischen Landeskirche in Württemberg.[35]

Weitere christliche Gemeinschaften

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Neben der römisch-katholischen Kirche und der evangelischen Landeskirche sind in Spaichingen auch christliche Freikirchen wie die Evangelische Täufergemeinde (ETG), die Gemeinschaft der Siebenten-Tags-Adventisten, die Freie Evangelismus-Versammlung und die Neuapostolische Kirche vertreten.[35]

Die türkisch-islamische DITIB unterhält in Spaichingen die Fatih-Moschee.[35]

Der Gemeinderat in Spaichingen besteht aus den gewählten ehrenamtlichen 18 Gemeinderäten und dem Bürgermeister als Vorsitzendem. Der Bürgermeister ist im Gemeinderat stimmberechtigt.

Die Kommunalwahl am 9. Juni 2024 führte zu folgendem Endergebnis.[36]

Parteien und Wählergemeinschaften %
2024
Sitze
2024
%
2019
Sitze
2019
Kommunalwahl 2024
 %
40
30
20
10
0
30,85 %
27,14 %
15,38 %
11,09 %
9,37 %
3,86 %
2,32 %
Gewinne und Verluste
im Vergleich zu 2019
 %p
 10
   8
   6
   4
   2
   0
  −2
  −4
  −6
  −8
+8,25 %p
+7,74 %p
−4,32 %p
−2,41 %p
−7,33 %p
−4,14 %p
+2,32 %p
FW Freie Wähler Spaichingen 30,85 5 22,6 4
CDU Christlich Demokratische Union Deutschlands 27,14 5 19,4 4
PRO PRO Spaichingen 15,38 3 19,4 4
FDP Freie Demokratische Partei 11,09 2 13,5 2
Grüne Bündnis 90/Die Grünen 9,37 2 16,7 3
SPD Sozialdemokratische Partei Deutschlands 3,86 1 8,0 1
SBF Spaichinger Bürger Forum 2,32 0 – –
gesamt 100,0 18 100,0 18
Wahlbeteiligung 48,66 % 54,2 %

Der Bürgermeister wird alle acht Jahre direkt gewählt.

  • 1945–1945: Oscar Hagen (kommissarisch eingesetzt)
  • 1946–1948: Karl Hagen
  • 1948–1964: Ludwig Wahr
  • 1964–1972: Erwin Teufel (* 1939, CDU)
  • 1972–2004: Albert Teufel (1941–2025, CDU, Bruder von Erwin Teufel)
  • 2004–2020: Hans Georg Schuhmacher (* 1962, parteilos, bis 2014 CDU)
  • seit 2020: Markus Hugger (* 1971, CDU)

Bei der Bürgermeisterwahl am 15. März 2020 konnte sich der bisherige Bürgermeister der Gemeinde Immendingen, Markus Hugger,[37] mit 66,3 % der Stimmen gegen Amtsinhaber Hans Georg Schuhmacher (32,9 %) durchsetzen.[38]

Verwaltungsgemeinschaft

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Spaichingen bildet zusammen mit den Gemeinden Aldingen mit Aixheim, Balgheim, Böttingen, Denkingen, Dürbheim, Frittlingen, Hausen o. V. und Mahlstetten eine Vereinbarte Verwaltungsgemeinschaft.

Wappen und Banner

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Banner Spaichingen
Banner Spaichingen
Blasonierung: „In geteiltem Schild oben von Silber (Weiß) und Rot geteilt, unten in Silber(Weiß) ein unterhalbes (achtspeichiges) schwarzes Rad.“[39]
Wappenbegründung: Die Farben stammen aus dem Wappen der Grafen von Hohenberg, das halbe Rad aus dem Wappen der Oberen Grafschaft Hohenberg.

Das Wappen wurde 1482 durch Herzog Sigismund verliehen und 1490 durch König Maximilian bestätigt.

„Das Banner ist weiß-rot längsgestreift mit dem aufgelegten Wappen oberhalb der Mitte.“[40]

Städtepartnerschaften

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  • Seit 1970 besteht eine Partnerschaft mit der französischen Stadt Sallanches im Département Haute-Savoie (Hochsavoyen) in der Nähe des Mont Blanc. Fester Bestandteil dieser Städtepartnerschaft ist von Anfang an der jährlich stattfindende Schüleraustausch des Gymnasiums Spaichingen und seit einigen Jahren auch der Realschule Spaichingen mit zwei Schulen in Sallanches. Auch die Freiwillige Feuerwehr Spaichingen pflegt seit Jahren freundschaftliche Beziehungen zur Partnerfeuerwehr in Sallanches.[41]
  • Seit 1991 werden jährlich Schüleraustauschbegegnungen zwischen dem deutschen Gymnasium in Mezöbereny (Ungarn) und dem Spaichinger Gymnasium durchgeführt.
  • Seit Öffnung der Grenze zur DDR bestehen Kontakte mit der sächsischen Stadt Regis-Breitingen etwa 40 Kilometer südlich von Leipzig. Regis-Breitingen hatte früher die gleiche Postleitzahl wie Spaichingen (7208). 2023 wurde die offizielle Urkunde über die Städtepartnerschaft unterzeichnet.[42]
  • Seit 2026 besteht zudem eine offizielle Städtepartnerschaft mit der Gemeinde Darova in Rumänien. Zahlreiche Banater Schwaben, die mittlerweile in Spaichingen leben, haben dort ihre Wurzeln.

Kultur und Sehenswürdigkeiten

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Die Kommune ist dem Tourismusverband „Donaubergland“ angeschlossen.

Dreifaltigkeitskirche
Gewerbemuseum Spaichingen
Narrenzunft Deichelmaus (in Freiburg)

Das Wahrzeichen der Stadt ist der Dreifaltigkeitsberg (988 m) mit der Wallfahrtskirche der Kirchengemeinde, betreut vom Claretinerorden (Frühbarock 1673, Hochaltar von Joseph Anton Feuchtmayer). Vom Dreifaltigkeitsberg aus unternahmen in den 1920er Jahren Pioniere des Segelflugs wie z. B. der Prinz von Schaumburg-Lippe, Wolf Hirth und andere zahlreiche Flugversuche. Später verlagerte sich der Flugbetrieb auf die Hochfläche des nahe gelegenen Klippeneck, das heute noch ein Zentrum der Segelfliegerei in Deutschland ist.

Das im Stil der Neorenaissance 1876 durch den Gewerbeverein und die Handwerkerbank erbaute Gewerbemuseum beherbergt seit 1991 das städtische Museum. Sehenswert in dem denkmalgeschützten Gebäude ist vor allem der prachtvolle Festsaal.

Die neugotische Stadtpfarrkirche St. Peter und Paul wurde 1898 erbaut, die neugotische Innenausstattung wurde jedoch in den Jahren 1960/61 entfernt.

Die neugotische katholische Kirche St. Josef im Stadtteil Hofen wurde 1896–97 nach Plänen von Ulrich Pohlhammer erbaut und 1974–76 innen und außen renoviert.

Die Stadtkapelle Spaichingen unter der Leitung von Musikdirektor Thomas Uttenweiler ist ein sinfonisches Höchststufen-Blasorchester. Auftritte in Berlin, Duisburg, Frankreich und Budapest oder bei den Freundschaftsspielen Deutschland gegen Brasilien sowie in Hörfunk und Fernsehen haben die Stadtkapelle über die Landesgrenzen bekannt gemacht.

Bekannt ist auch die inoffizielle Stadthymne, der Spaichinger Narrenmarsch. Komponiert 1928 von Ernst Behrens (Musiklehrer und damaliger Dirigent der Spaichinger Stadtkapelle, Musik) und Fritz Güntner (damaliger Präsident der Narrenzunft, Text) erfreut er sich großer Beliebtheit bei den Spaichinger Fasnetsveranstaltungen.[43][44]

Regelmäßige Veranstaltungen

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Eine traditionelle Veranstaltung in Spaichingen ist das 50er Fest. Das Heimatfest wurde erstmals im Jahr 1873 – damals nur von den Männern – vom Geburtsjahrgang 1823 mit einem Kirchgang und anschließendem Festessen gefeiert. Dabei feiert der jeweilige Geburtsjahrgang der 50-Jährigen ein mehrtägiges großes Fest, an dem sich traditionell die Jahrgangsvereine der 60er-, 70er-, 80er- und 90er-Jubilare beteiligen.

Der Ort ist auch bekannt für die im schwäbisch-alemannischen Raum verbreitete Fasnet. Dazu gehört der Umzug der Narrenzunft Deichelmaus am Fasnetsonntag mit vielen Wagen und Fußgruppen zu lokalen Themen und verschiedenen Narrenzünften, die ihr Narrenhäs präsentieren.

Nach der Fasnet wird am Funkensonntag ein Fackellauf mit selbstgebauten Fackeln veranstaltet. Diese werden unter Beteiligung und mit Unterstützung der Schulen großteils von den Spaichinger Schülerinnen und Schülern gebaut. Die fertig gebauten Fackeln werden zum Harzen abgeholt und am Sonntag auf den Dreifaltigkeitsberg gebracht. Bevor die Fackelläufer unter Aufsicht der örtlichen Freiwilligen Feuerwehr den Berg hinunterwandern, können sie sich im Pilgersaal des Claretiner-Klosters auf dem Berg aufwärmen und kostenlos Wurst, Wecken und ein Getränk als Verpflegung abholen. Der Lauf führt von der Spitze des Dreifaltigkeitsbergs rund zwei Kilometer die Serpentinen die Straße am Albtraufes hinab zur „Bleiche“, wo das Funkenfeuer aufgebaut ist und die Stroh-Hexe symbolisch verbrannt wird. Die Fackelträger überwinden dabei einen Höhenunterschied von mehr als 200 m. An diesem Tag kann man von Spaichingen aus vier bis sechs weitere Feuer sehen. Bei diesem Brauch sind die seit 1992 bestehenden Spaichinger Funkenhexen sowie die Stadtkapelle vor Ort.

Alljährlich findet in der Stadt auf dem Marktplatz Anfang Mai ein Flohmarkt, Anfang November der Martinimarkt und Anfang Dezember der Weihnachtsmarkt statt.

Überregional bekannt ist auch das seit Jahren vom Sportverein Spaichingen 08 e. V. jeweils im Juli durchgeführte internationale Jugend-Fußballturnier im Stadion Unterbach.

Wirtschaft und Infrastruktur

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Der Bahnhof Spaichingen

Der Bahnhof Spaichingen liegt an der Bahnstrecke Plochingen–Immendingen, die in diesem Streckenabschnitt auch als Gäubahn bezeichnet wird, und wird zweistündlich vom Regional-Express bedient. Darüber hinaus ist Spaichingen an das Ringzug-System angeschlossen, das die Stadt werktags im Stunden-Takt umsteigefrei mit Tuttlingen, Immendingen und Leipferdingen sowie mit Rottweil verbindet. Neben dem Bahnhof Spaichingen gibt es den Haltepunkt Spaichingen Mitte im Norden der Stadt. Bis 1966 war Spaichingen auch Ausgangspunkt der Heubergbahn nach Reichenbach am Heuberg; es hatte also direkten Bahnanschluss auf den Heuberg. Die Strecke ist inzwischen stillgelegt und abgebaut, die ehemalige Bahntrasse wurde zu einem Rad- und Wanderweg umgestaltet. Spaichingen liegt im Gebiet des Verkehrsverbunds Schwarzwald-Baar-Heuberg.

Die Hauptstraße durch Spaichingen ist die Bundesstraße 14. Sie ist über die Bundesautobahn 81 aus Richtung Singen über die Abfahrt Tuningen oder aus Richtung Stuttgart über die Abfahrt Rottweil zu erreichen.

Durch eine Alltagsroute aus dem Radnetz Baden-Württemberg[45] ist Spaichingen über Balgheim und Rietheim-Weilheim mit Tuttlingen und in der anderen Richtung über Aldingen mit Rottweil verbunden.

Im Jahr 2022 erzielte Spaichingen Einnahmen aus der Gewerbesteuer in Höhe von 11,68 Millionen Euro. Mit einem Gewerbesteuerhebesatz von 340 % liegt die Gemeinde unter dem durchschnittlichen Gewerbesteuerhebesatz Deutschlands. Dieser beträgt 407 % (Stand: 2023).[46]

Ansässige Unternehmen

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Der in Spaichingen verbreitete Heuberger Bote ist ein Kopfblatt der Schwäbischen Zeitung. Der Schwarzwälder Bote unterhielt lange Zeit eine Lokalredaktion in Spaichingen. Neben der Tageszeitung konnten sich die Bürger bis 2008 auch aus dem unabhängigen lokalen Magazin Cocktails über das lokale Zeitgeschehen informieren. Außerdem erscheint alle drei Monate das unabhängige Magazin Blickpunkt sowie wöchentlich das Amtsblatt Stadtspiegel.

Gericht, Behörden und Einrichtungen

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Spaichingen verfügt über zwei Notariate sowie ein Amtsgericht, das zum Landgerichtsbezirk Rottweil und zum Oberlandesgerichtsbezirk Stuttgart gehört.

Die Stadt war bis 2006 Sitz des Dekanats Spaichingen der Diözese Rottenburg-Stuttgart, das im neuen Dekanat Tuttlingen-Spaichingen aufgegangen ist.

In Spaichingen gibt es sechs Kindergärten, einen städtischen, drei katholische (St. Franziskus, St. Michael, St. Raphael), einen evangelischen und einen Waldkindergarten.

Neben zwei Grund- und Hauptschulen, der Schillerschule und der katholischen Rupert-Mayer-Schule (Grund-, Haupt-, Werkreal- und Realschule) gibt es eine Realschule und ein Gymnasium. Die gewerbliche, kaufmännische und hauswirtschaftliche Berufsschule mit Fachschulen trägt seit dem 16. Juli 2008 den Namen Erwin-Teufel-Schule und befindet sich seit dem Jahr 2005 in der Alleenstraße.

Die Volkshochschule für Stadt und Kreis Tuttlingen unterhält eine Außenstelle in Spaichingen. Die Stadt verfügt mit der Primtalmusikschule über eine eigenständige Musikschule, die Musikschule Trossingen unterhält zudem eine Außenstelle in Spaichingen.

Gesundheitsversorgung

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Ein erstes Krankenhaus gab es in Spaichingen bereits vor dem Neubau des Bezirkskrankenhauses Spaichingen, das in den Jahren 1876–1878 mit einer Kapazität von 18 Betten in 12 Zimmern errichtet wurde.[47] Ein Umbau im Jahr 1908 brachte eine Kapazitätsausweitung auf 30 Betten. 1925 beschloss die Oberamtsversammlung Spaichingen, einen Neubau mit verdoppelter Bettenzahl zu bauen, was jedoch vom württembergischen Innenministerium abgelehnt wurde. Stattdessen wurde das bestehende Haus umgebaut und auf 60 Betten erweitert. Der den Anforderungen eines modernen Krankenhauses nicht mehr gewachsene Altbau wurde 1967 durch einen bereits 1974 erweiterten Neubau ersetzt. Zum 1. Januar 2005 erfolgte die Zusammenlegung der beiden bis dahin eigenständigen Kreiskliniken Spaichingen und Tuttlingen zu einem gemeinsamen Klinikum mit zwei Standorten unter dem Namen Klinikum Landkreis Tuttlingen. 2019 wurde der Standort Spaichingen geschlossen.[48]

Auf dem ehemaligen Klinikgelände ist ein Intersektorales Gesundheitszentrum mit Arztpraxen, pflegerischen Angeboten und gesundheitsnahen Dienstleistern sowie einem Pflegehotel geplant.[49]

Persönlichkeiten

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  • Michael Munz, Stadtpfarrer
  • Oscar Hagen (1895–1996), Politiker und Unternehmer, Landtagsabgeordneter (CDU)
  • Franz Schuhmacher (* 1939), Unternehmer und Politiker, Landtagsabgeordneter (CDU)
  • Albert Teufel (1941–2025), 32 Jahre Bürgermeister (CDU)
  • Erwin Teufel (* 1939), ehemaliger Bürgermeister und von 1991 bis 2005 baden-württembergischer Ministerpräsident (CDU)

Söhne und Töchter der Stadt

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  • Spaichingen. In: Karl Eduard Paulus (Hrsg.): Beschreibung des Oberamts Spaichingen (= Die Württembergischen Oberamtsbeschreibungen 1824–1886. Band 57). H. Lindemann, Stuttgart 1876, S. 205–226 (Volltext [Wikisource]).
  • Jochen Kastilan: Das Konzentrationslager in Spaichingen. In: Spaichinger Stadtchronik. Jan Thorbecke Verlag, Sigmaringen 1990, DNB 900844213. (ein Nebenlager des KZ Natzweiler-Struthof)
  • Karl-Heinz Reiser: Spaichingen. Bilder des vergangenen Jahrhunderts. Sutton Verlag, Erfurt 2006, ISBN 3-86680-064-9.
Commons: Spaichingen – Sammlung von Bildern, Videos und Audiodateien
Wikivoyage: Spaichingen – Reiseführer
  1. ↑ Statistisches Landesamt Baden-Württemberg – Tabellengruppe 12411: Fortschreibung des Bevölkerungsstandes zum 31. Dezember 2025 (Hilfe dazu).
  2. ↑ Das Land Baden-Württemberg. Amtliche Beschreibung nach Kreisen und Gemeinden. Band VI: Regierungsbezirk Freiburg. Kohlhammer, Stuttgart 1982, ISBN 3-17-007174-2, S. 653–654.
  3. ↑ Alle Schutzgebiete. In: Interaktiver Dienst UDO (Umwelt-Daten und -Karten Online). LUBW Landesanstalt für Umwelt Baden-Württemberg, Karlsruhe, abgerufen am 19. Februar 2026.
  4. ↑ Dieter Müller, Verena Nübling: Die Befestigungen auf dem Dreifaltigkeitsberg bei Spaichingen. In: Landesamt für Denkmalpflege im Regierungspräsidium Stuttgart (Hrsg.): Vor- und frühgeschichtliche Befestigungen. Band 2, Nr. 21. Konrad Theiss Verlag, Stuttgart 2010, ISBN 978-3-8062-2495-5, S. 54.
  5. ↑ Dieter Müller, Verena Nübling: Die Befestigungen auf dem Dreifaltigkeitsberg bei Spaichingen. In: Landesamt für Denkmalpflege im Regierungspräsidium Stuttgart (Hrsg.): Vor- und frühgeschichtliche Befestigungen. Band 2, Nr. 21. Konrad Theiss Verlag, Stuttgart 2010, ISBN 978-3-8062-2495-5, S. 58.
  6. ↑ Wolwolt: StiASG, Urk. I 113. In: Stiftsarchiv St. Gallen. Abgerufen am 17. August 2026 (Latein).
  7. ↑ Heio: StiASG, Urk. I 159. In: Stiftsarchiv St. Gallen. Abgerufen am 17. August 2026 (Latein).
  8. ↑ Erwin Keller: Ausgrabungen auf dem Kapellplatz in Altötting, Landkreis Altötting, Oberbayern. In: Bayrisches Landesamt für Denkmalpflege, Gesellschaft für Archäologie in Bayern (Hrsg.): Das archäologische Jahr in Bayern. 1. Auflage. Das archäologische Jahr in Bayern: 1983. Konrad Theiss Verlag, Stuttgart 1984, S. 174.
  9. ↑ Michael Buhlmann: Die Herren von Spaichingen im hohen Mittelalter. In: Vertex Alemanniae. Schriftenreihe zur südwestdeutschen Geschichte. Nr. 76. Essen 2014, S. 33 (michael-buhlmann.de [PDF]).
  10. ↑ StiASG, Urk. EE5 E15b Kaiser Ludwig der Fromme überträgt dem Kloster St.Gallen die bisher mehreren Grafen zustehenden Einkünfte von 47 Mansen … (0817). StiASG, Urk. EE5 E15a. In: Stiftsarchiv St. Gallen. Abgerufen am 21. August 2026.
  11. ↑ Andreas Lettsch: Abschrift: G. Boll: Chronik des Andreas Lettsch v. 1519–1531, S. 25. (PDF) Abgerufen am 14. Februar 2019.
  12. ↑ Dieter Müller, Verena Nübling: Die Befestigungen auf dem Dreifaltigkeitsberg bei Spaichingen. In: Landesamt für Denkmalpflege im Regierungspräsidium Stuttgart (Hrsg.): Vor- und frühgeschichtliche Befestigungen. 1. Auflage. Band 2, Nr. 21. Konrad Theiss Verlag, Stuttgart 2010, ISBN 978-3-8062-2495-5, S. 11.
  13. ↑ Gallus Öheim, Karl Brandi [Bearb.]: Quellen und Forschungen zur Geschichte der Abtei Reichenau (Band 2): Die Chronik des Gallus Öhem: mit 27 Tafeln. Band 2. Heidelberg 1983, S. 111 (uni-heidelberg.de).
  14. ↑ Michael Buhlmann: Die Herren von Spaichingen. In: Vertex Alemanniae. Schriftenreihe zur südwestdeutschen Geschichte. Nr. 76. Essen 2014, S. 34 (michael-buhlmann.de [PDF]).
  15. ↑ Michael Buhlmann: Die Herren von Spaichingen im hohen Mittelalter. In: Vertex Alemanniae. Schriftenreihe zur südwestdeutschen Geschichte. Nr. 76. Essen 2014, S. 40 (michael-buhlmann.de [PDF; abgerufen am 21. August 2026]).
  16. ↑ Michael Buhlmann: Die Herren von Spaichingen im hohen Mittelalter. In: Vertex Alemanniae. Schriftenreihe zur südwestdeutschen Geschichte. Nr. 76. Essen 2014, S. 38 (michael-buhlmann.de [PDF; abgerufen am 21. August 2026]).
  17. ↑ Michael Buhlmann: Die Herren von Spaichingen im hohen Mittelalter. In: Vertex Alemanniae. Schriftenreihe zur südwestdeutschen Geschichte. Nr. 76. Essen 2014, S. 49 (michael-buhlmann.de [PDF; abgerufen am 21. August 2026]).
  18. ↑ Michael Buhlmann: Die Herren von Spaichingen im hohen Mittelalter. In: Vertex Alemanniae. Schriftenreihe zur südwestdeutschen Geschichte. Nr. 76. Essen 2014, S. 35 (michael-buhlmann.de [PDF]).
  19. ↑ Gallus Öhem, Karl Brandi [Bearb.]: Quellen und Forschungen zur Geschichte der Abtei Reichenau (Band 2): Die Chronik des Gallus Öhem: mit 27 Tafeln. Band 2. Heidelberg 1983, S. 111 (uni-heidelberg.de [abgerufen am 21. August 2026]).
  20. ↑ Hans-Joachim Schuster: 175 Jahre Stadtrecht Spaichingen. In: Stadt Spaichingen (Hrsg.): Spaichinger Heimatbrief. 1. Auflage. Nr. 22. Spaichingen 2004, S. 16.
  21. ↑ Beschreibung des Oberamts Spaichingen. 1876, S. 223, abgerufen am 31. August 2026.
  22. ↑ Hans-Joachim Schuster: 175 Jahre Stadtrecht Spaichingen. In: Stadt Spaichingen (Hrsg.): Spaichinger Heimatbrief. 1. Auflage. Nr. 22. Spaichingen 2004, S. 16.
  23. ↑ Hans-Joachim Schuster: 175 Jahre Stadtrecht Spaichingen. In: Stadt Spaichingen (Hrsg.): Spaichinger Heimatbrief. 1. Auflage. Nr. 22. Spaichingen 2004, S. 16.
  24. ↑ Jochen Kastilan: Kampf um bürgerliche Freiheiten vor 140 Jahren. In: Stadt Spaichingen (Hrsg.): Spaichinger Heimatbrief 1988. 1. Auflage. Nr. 6. Selbstverlag, Spaichingen 1988, S. 94.
  25. ↑ Jochen Kastilan: Kampf um bürgerliche Freiheiten vor 140 Jahren. In: Stadt Spaichingen (Hrsg.): Spaichinger Heimatbrief 1988. 1. Auflage. Nr. 6. Selbstverlag, Spaichingen 1988, S. 96.
  26. ↑ Angelika Feldes: Das Spaichinger KZ: Die Häftlinge und die Rahmenbedingungen. In: Verein „Initiative KZ-Gedenken in Spaichingen“ (Hrsg.): „Sie Waren nur Haut und Knochen“. Das KZ in Spaichingen 1944/1945: Arbeitssklaven für den „Totalen Krieg“. 1. Auflage. Selbstverlag, Spaichingen 2021, ISBN 978-3-00-070986-9, S. 22.
  27. ↑ Gedenkstätten für die Opfer des Nationalsozialismus. Eine Dokumentation. Band 1, Bundeszentrale für politische Bildung, Bonn 1995, ISBN 3-89331-208-0, S. 84.
  28. ↑ Angelika Hauser: Das KZ Spaichingen - Wer waren die Täter? In: Verein „Initiative KZ-Gedenken in Spaichingen“ (Hrsg.): „Sie waren nur Haut und Knochen“. Das KZ in Spaichingen 1944/1945: Arbeitssklaven für den „Totalen Krieg“. 1. Auflage. Selbstverlag, Spaichingen 2021, ISBN 978-3-00-070986-9, S. 54–57.
  29. ↑ Jochen Kastilan: Das Konzentrationslager in Spaichingen (Memento vom 15. September 2017 im Internet Archive)
  30. ↑ siehe auch Geschichte des KZ. In: kz-gedenken-spaichingen.de. Abgerufen am 21. August 2026.
  31. ↑ Manfred Brugger: Kleiderfabrik SORA: Mode für die Honoratioren-Gattin. In: schwaebische.de. 2. Juni 2020, abgerufen am 21. August 2026.
  32. ↑ Manfred Brugger: Als Hollywood-Stars Mode aus Spaichingen trugen. In: schwaebische.de. 1. Juni 2020, abgerufen am 21. August 2026.
  33. ↑ Fritz Mattes: Kurze Geschichte der Pfarrei und Pfarrkirche. In: se-am-dreifaltigkeitsberg.de. 2006, abgerufen am 31. August 2026.
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  37. ↑ Lebenslauf von Markus Hugger (Memento vom 24. März 2020 im Internet Archive); Herr Kreisrat Markus Hugger (Memento vom 8. Juni 2025 im Internet Archive)
  38. ↑ Wolf-Dieter Bojus: Markus Hugger ist Bürgermeister von Spaichingen (Memento vom 26. Februar 2024 im Internet Archive); Stadt Spaichingen Bürgermeisterwahl 2020 (Memento vom 24. März 2020 im Internet Archive)
  39. ↑ Stadler, K., 1964–1971; John and Heine, 1989
  40. ↑ Flagge der Stadt Spaichingen
  41. ↑ Sallancher Feuerwehrleute zu Gast in Spaichingen. Stadt Spaichingen, abgerufen am 30. April 2016.
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  43. ↑ Larissa Menssen: Narrenmarsch. In: Gewerbemuseum Spaichingen. Abgerufen am 23. September 2024.
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  46. ↑ Gewerbesteuer-Hebesatz Spaichingen (Stadt) – Gewerbesteuer 2024. In: gewerbesteuer.net. Abgerufen am 16. Dezember 2024.
  47. ↑ s:Beschreibung des Oberamts Spaichingen/Kapitel A 6#A6 2
  48. ↑ Regina Braungart: Aus: Im Notfall geht es jetzt nicht mehr nach Spaichingen. 15. Dezember 2019, abgerufen am 19. Februar 2024.
  49. ↑ Gesundheitszentrum Spaichingen GmbH – Startseite. In: gesundheitszentrum-spaichingen.de. Abgerufen am 19. Februar 2024.
  50. ↑ Spaichinger Heimatbrief 2009 (PDF; 3,5 MB)
  51. ↑ www.kirchengemeinde-spaichingen.de (Memento vom 2. April 2015 im Internet Archive)
  52. ↑ Die Märtyrer von Tokwon, Pater Gregor (Ludwig Paul-Friedrich) Sorger – (Missionsbenediktiner)
  53. ↑ Vita – Raphael Haeger • Dirigent. Abgerufen am 14. Oktober 2018.