Roosendaal

Stadt in den Niederlanden

Roosendaal (anhörenⓘ/?) ist eine Gemeinde in den Niederlanden in der Provinz Noord-Brabant. Sie hat eine Gesamtfläche von etwa 107,2 km² und am 1. Januar 2026 wohnten hier 78.171 Einwohner. Zur Gemeinde gehören neben der Stadt gleichen Namens die Dörfer Nispen, Heerle, Moerstraten, Wouwse Plantage, Wouw und einige kleinere Ortschaften.

Gemeinde Roosendaal
Flagge der Gemeinde Roosendaal
Flagge
Wappen der Gemeinde Roosendaal
Wappen
Staat Niederlande Niederlande
Provinz  Noord-Brabant
Bürgermeister Erik van Merrienboer (PvdA; kommissarisch)[1]
Sitz der Gemeinde Roosendaal
Fläche
 – Land
 – Wasser
107,16 km²
106,50 km²
0,66 km²
CBS-Code 1674
Einwohner 78.171 (1. Jan. 2026[2])
Bevölkerungsdichte 729 Einwohner/km²
Koordinaten 51° 32′ N, 4° 27′ OKoordinaten: 51° 32′ N, 4° 27′ O
Bedeutender Verkehrsweg A17 A58 E312 N262 N268
Vorwahl 0165
Postleitzahlen 4701–4709, 4724–4727
Website roosendaal.nl
Vorlage:Infobox Ort in den Niederlanden/Wartung/Karte

Lage und Wirtschaft

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Roosendaal liegt im Westen der Provinz Noord-Brabant an der Grenze zu Belgien zwischen Bergen op Zoom und Breda an der Eisenbahn und der Autobahn Rotterdam – Antwerpen. Roosendaal ist ein wichtiger Grenzbahnhof. Wegen der Grenzlage haben viele Transportunternehmen ihren Sitz in der Gemeinde. Es gibt aber noch viele andere, vor allem kleinere, Industrie- und Handelsbetriebe.

Geschichte

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Das Dorf Roosendaal entstand im 13. Jahrhundert um eine Kapelle. Im 15. und 16. Jahrhundert war der Handel mit Torf von Bedeutung. Roosendaal wurde 1809 von König Louis Bonaparte zur Stadt erklärt. Als die belgischen Eisenbahnen 1854 die Bahnstrecke Antwerpen–Lage Zwaluwe eröffnet hatten, begann die Blütezeit der Stadt.

Sehenswürdigkeiten

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Das Rathaus von Roosendaal stammt aus dem 16. Jahrhundert. Im „Tongerlohuys“ (1762) befindet sich das Stadtmuseum.

Das Dorf Wouw hat eine bekannte Windmühle.

Südlich von Roosendaal liegt ein Wald (Wouwse Plantage) mit historischem Zentrum.

Die Vrije Liberale Partij setzte sich bei der Wahl am 18. März 2026 mit einem Stimmanteil von 14,71 Prozent zum zweiten Mal in Folge durch. In der Legislaturperiode 2026–2030 besteht eine Koalition aus der Vrije Liberale Partij, der VVD, der Roosendaalse Lijst, GroenLinks-PvdA und dem CDA.

Gemeinderat

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Kommunalwahl am 18. März 2026[3]
Wahlbeteiligung: 42,02 %
 %
20
10
0
14,71
13,54
12,85
12,30
10,81
8,32
6,41
5,97
5,57
9,51
VLP a
RL c
VL g
LDR h
Sonst. j
Gewinne und Verluste
im Vergleich zu 2022
 %p
   6
   4
   2
   0
  −2
  −4
  −6
  −8
−10
−12
−14
−12,43
+2,73
−4,51
−4,16
+1,09
+4,25
+3,44
+5,97
+0,64
+2,96
VLP
RL
VL
LDR
Sonst.
Vorlage:Wahldiagramm/Wartung/Anmerkungen
Anmerkungen:
a 
Vrije Liberale Partij
c 
Roosendaalse Lijst
d 
2022 als eigenständige Wahllisten
g 
Vitaal Liberaal
h 
Lijst De Regt
j 
Burger Belangen Roosendaal 5,48 % (+1,23 %), SP 2,25 % (+2,25 %), BVNL 1,78 % (+1,78 %), ChristenUnie 0 % (–2,30 %)

Der Gemeinderat wird seit der Gründung von Roosendaal folgendermaßen gebildet:

ParteiSitze[3] a
199619992002200620102014201820222026
Vrije Liberale Partij–––––56115
VVD d578794545
Roosendaalse Lijst b c8612899875
PvdA333842225
GroenLinks33222133
Progressief Overleg Roosendaal––––––
CDA998655434
FvD–––––––13
Vitaal Liberaal–––––––12
Lijst De Regt––––––––2
D660001–2222
Burger Belangen Roosendaal–––––––12
SP1123353–0
ChristenUnie–––––010–
Nieuwe Democraten––––321––
Vrije Lijst d55–––––––
Roosendaals Belang Riet Knappers b11–––––––
Gesamt353535353535353535
Sitzverteilung im Gemeinderat von Roosendaal 2026[3]
5
2
5
5
2
2
2
5
4
3
5 2 5 5 2 2 2 5 4 3 
Insgesamt 35 Sitze
  • GL-PvdA: 5
  • D66: 2
  • VLP: 5
  • RL: 5
  • VL: 2
  • LDR: 2
  • BBR: 2
  • VVD: 5
  • CDA: 4
  • FvD: 3
Anmerkungen
a 
Parteien, die zwar an der Wahl teilgenommen hatten, aber keinen Ratssitz erlangen konnten, werden nicht berücksichtigt.
b 
Zur Kommunalwahl im Jahr 2002 ging Roosendaals Belang Riet Knappers in die Roosendaalse Lijst auf.
c 
Bis einschließlich 2006 kandidierte die Roosendaalse Lijst als Roosendaalse Lijst Piet Rampaart.
d 
Die Mitglieder der Vrije Lijst schlossen sich zur Kommunalwahl 2002 der örtlichen VVD-Fraktion an.

College van B&W

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Die Koalitionsparteien CDA, GroenLinks und VVD sind mit jeweils einem Beigeordneten im College van burgemeester en wethouders vertreten, während die Roosendaalse Lijst durch zwei Beigeordnete im Kollegium repräsentiert wird. Folgende Personen gehören zum Kollegium und haben folgende Ressorts inne[4]:

FunktionNameParteiRessortAnmerkung
BürgermeisterErik van MerrienboerPvdAallgemeine administrative Angelegenheiten, öffentliche Ordnung und Sicherheit, regionale Verwaltungszusammenarbeit, Überwachung und Vollstreckung, sicherer Lebensraum, Kommunikation, Bürgerproblemekommissarisch; seit dem 18. Mai 2026 im Amt[1]
BeigeordneteToine TheunisRoosendaalse LijstRaumplanung, Finanzen, Wohnen und KulturStellvertreter des Bürgermeisters
René van GinderenCDAJugend, Bildung, Sport, Arbeitsmarkt/-partizipation–
Klaar KoenraadGroenLinksNachhaltigkeit, Pflege, Volksgesundheit, Verwaltungsreform–
Cees LokVVDWirtschaft, Innenstadt, Mobilität, Dienstleistung–
Inge RaaijmakersRoosendaalse LijstVerwaltung öffentlichen Raumes, vitale Bezirke und Dörfer, Wohl und ambulante Pflege–
GemeindesekretärElmar Franken––seit dem 2. April 2019 im Amt

Der Fußballverein RBC Roosendaal spielte 2006 noch in der Eredivisie, stieg aber chancenlos ab. Nachdem der Verein 2011 Insolvenz anmelden musste, erfolgte 2012 ein Neustart in der 5. Amateurliga. Mit großem Vorsprung erreichte der Verein zum Saisonende den ersten Tabellenplatz.

Söhne und Töchter der Gemeinde

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Commons: Roosendaal – Sammlung von Bildern, Videos und Audiodateien

Einzelnachweise

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  1. 1 2 Erik van Merrienboer waarnemend burgemeester in Roosendaal. In: brabant.nl. Provincie Noord-Brabant, 13. Mai 2026, abgerufen am 29. Mai 2026 (niederländisch).
  2. ↑ Bevolkingsontwikkeling; regio per maand. In: StatLine. Centraal Bureau voor de Statistiek, 27. Februar 2026, abgerufen am 28. Februar 2026 (niederländisch).
  3. 1 2 3 Ergebnisse der Kommunalwahlen: 1982–2002 2006 2010 2014 2018 2022 2026, abgerufen am 3. Juni 2026 (niederländisch).
  4. ↑ Samenstelling college van B en W. In: oss.nl. Gemeente Oss, abgerufen am 15. Juli 2019 (niederländisch)