Zum Inhalt springen

Pädagogische Universität Ostchina

aus Wikipedia, der freien Enzyklopädie
Pädagogische Universität Ostchina
Gründung 1951
Trägerschaft staatlich
Ort Shanghai, China
Präsident Chen Qun
Studierende ca. 32.000
Website ecnu.edu.cn (English)
ecnu.edu.cn (Chinese)
ecnu.edu.cn (French)
Auditorium der East China Normal University - Siqun Hall

Die Pädagogische Universität Ostchina (chinesisch 華東師範大學 / 华东师范大学, Pinyin Huádōng Shīfàn Dàxué), englisch East China Normal University, Abkürzung ECNU, mit Sitz in Shanghai ist eine der renommiertesten Universitäten in der Volksrepublik China.[1][2] Als Schwerpunktuniversität untersteht sie dem chinesischen Bildungsministerium direkt und gehört zu den 39 Universitäten, die nach dem Staatsbildungsprogramm „985“ zu weltbekannten Universitäten aufgebaut werden sollen.

Die Pädagogische Universität Ostchina ist von der landesweiten, umfassenden Umschichtung der Studienangebote in der ersten Hälfte der 2020er Jahre betroffen, die eine starke Verschiebung zu den MINT-Fächern bewirkte, zu Lasten insbesondere der Geisteswissenschaften. So lässt die Pädagogische Universität Ostchina den seit 1972 aufgebauten Studiengang Germanistik seit 2025 auslaufen und schreibt dafür keine Studienanfänger mehr ein.[3]

Bekannte ehemalige Studenten

[Bearbeiten | Quelltext bearbeiten]

Bekannte Lehrpersonen

[Bearbeiten | Quelltext bearbeiten]
  • Xu Jilin (* 1957), chinesischer Historiker

Einzelnachweise

[Bearbeiten | Quelltext bearbeiten]
  1. ↑ KU Leuven seals partnerships with top Chinese universities (Memento des Originals vom 6. März 2014 im Internet Archive)  Info: Der Archivlink wurde automatisch eingesetzt und noch nicht geprüft. Bitte prüfe Original- und Archivlink gemäß Anleitung und entferne dann diesen Hinweis.
  2. ↑ ENS International partnerships
  3. ↑ Jochen Stahnke: Tausende Studiengänge verschwinden. China baut das Studienangebot grundlegend um – mehr denn je sind die Fächer auf die Ziele der Partei zugeschnitten. In: Frankfurter Allgemeine Zeitung, 6. Juli 2026, S. 3.