Matthias Matschke

Matthias Matschke (* 17. Oktober 1968 in Marburg) ist ein deutscher Schauspieler, Theaterregisseur, Autor, Hörspiel- und Hörbuchsprecher. Er gehört zu den profiliertesten Charakterdarstellern im deutschsprachigen Raum und zeichnet sich durch ein vielseitiges Schaffen aus, das von anspruchsvollem Regietheater über tiefgründige Fernsehdramen bis zu populären Comedy-Formaten reicht.
Nach seinem Schauspielstudium in Berlin feierte Matschke Ende der 1990er-Jahre an der Berliner Volksbühne unter Frank Castorf und Christoph Marthaler seinen Durchbruch als Theaterschauspieler und spielte später an renommierten Häusern wie der Schaubühne am Lehniner Platz und dem Wiener Burgtheater. Einem Millionenpublikum wurde er ab 2002 durch Hauptrollen in preisgekrönten Comedy-Formaten wie Ladykracher, Pastewka und Sketch History sowie als Satiriker in der heute-show bekannt. Parallel etablierte er sich als ernsthafter Darsteller in bekannten Kriminalreihen, so als Kommissar Dirk Köhler im Magdeburger Polizeiruf 110 und in der Titelrolle als Kriminalpsychologen Jasper Thalheim der Serie Professor T. Neben seinen Arbeiten für Kino und Fernsehen ist er ein vielfach ausgezeichneter Hörbuchsprecher – 2020 erhielt er für die Bestseller-Vertonung Achtsam morden den Deutschen Hörbuchpreis. 2022 veröffentlichte er als Buchautor seinen Debütroman Falschgeld.
Leben
[Bearbeiten | Quelltext bearbeiten]Herkunft und Ausbildung
[Bearbeiten | Quelltext bearbeiten]Matthias Matschke wurde als Sohn eines diplomierten Ingenieurs und einer Religionslehrerin in Marburg geboren und wuchs im Dorf Hahn (heute zu Ober-Ramstadt) bei Darmstadt auf.[1][2] Er entwickelte bereits erstes Interesse am Schauspiel am Schultheater.[1] 1988 machte er sein Abitur am Ludwig-Georgs-Gymnasium in Darmstadt; 1990 bewarb er sich zunächst für eine Schauspielausbildung an der Otto-Falckenberg-Schule in München, wo er abgelehnt wurde.[1] Danach studierte er die Fächer Deutsch und Religion auf Lehramt.[1] Im Alter von 24 Jahren unternahm er an der Hochschule der Künste in Berlin einen weiteren Versuch, Schauspieler zu werden, und wurde angenommen.[1] Zu seinen dortigen Dozenten gehörten Angelica Domröse und Andreas Kriegenburg.[1] 1996 schloss er sein Schauspielstudium erfolgreich ab.[1]
Theater
[Bearbeiten | Quelltext bearbeiten]Nach seinem Studium erhielt Matschke sein erstes festes Engagement von 1996 bis 2000 an der Berliner Volksbühne. Unter der Intendanz von Frank Castorf avancierte er zu einem prägenden Gesicht des modernen Regietheaters. In dieser Zeit arbeitete er intensiv mit Regisseur Christoph Marthaler zusammen und spielte in dessen wegweisenden Inszenierungen wie Drei Schwestern von Anton Tschechow, Lieber Nicht. Eine Ausdünnung, Die zehn Gebote sowie in der Operette Pariser Leben von Jacques Offenbach. Auch Intendant Castorf besetzte ihn in zentralen Stücken, darunter Jean-Paul Sartres Die schmutzigen Hände, der Adaption von Irvine Welshs Trainspotting und Das obszöne Werk – Caligula. Für seine außergewöhnlichen Leistungen in diesen ersten Jahren wurde Matschke 1998 von der Kritikerjury der Fachzeitschrift Theater heute zum „Nachwuchsschauspieler des Jahres“ gewählt.
Nach der Jahrtausendwende weitete Matschke seine Theaterarbeit auf verschiedene freie Projekte und Gastengagements im deutschsprachigen Raum aus. So gab er im Jahr 2004 am Berliner Hebbel-Theater sein Debüt als Theaterregisseur und brachte dort eine eigene Bühnenfassung von Billy Wilders Filmkomödie Eins, zwei, drei zur Aufführung. Als Schauspieler folgten bedeutende Arbeiten an der Schaubühne am Lehniner Platz in Berlin. Hier spielte er unter der Regie des australischen Regisseurs Benedict Andrews in Sarah Kanes Drama Gesäubert (2004), arbeitete mit dem flämischen Regisseur Luk Perceval für Marius von Mayenburgs Turista (2005) zusammen und stand für David Marton in Die Heimkehr des Odysseus (2011) sowie für Yael Ronen im generationenübergreifenden Projekt Dritte Generation (2014–2015) auf der Bühne. Regelmäßige Stückverträge führten ihn zudem an das Schauspielhaus Zürich, wo er 2004 erneut unter Christoph Marthaler in Georg Büchners Drama Dantons Tod zu sehen war.
Ab 2011 verlagerte sich ein Schwerpunkt seiner Theaterarbeit an das Wiener Burgtheater. Dort feierte Matschke große Erfolge unter der Regie von Barbara Frey, unter anderem in der Rolle des Lord Goring in Oscar Wildes Komödie Der ideale Mann. Unter der Spielleitung des Regisseurs Antú Romero Nunes übernahm er zudem tragende Rollen in zeitgenössischen Produktionen wie Wolfram Lotz’ Einige Nachrichten an das All. Neben Engagements bei den Salzburger Festspielen und dem Schauspiel Frankfurt zog es Matschke in den darauffolgenden Jahren vermehrt zum Musiktheater. Er übernahm Hauptrollen in humorvollen und anspruchsvollen Operetteninszenierungen, wie etwa in Jacques Offenbachs Die Banditen an der Oper Frankfurt unter der Regie von Katharina Thoma sowie in Ralph Benatzkys Im weißen Rössl an der Volksoper Wien unter der Regie von Jan Philipp Gloger.
Film und Fernsehen
[Bearbeiten | Quelltext bearbeiten]1996 stand Matschke in einer Episodenrolle als Bandenchef in der ZDF-Krimiserie Die Stadtindianer erstmals vor der Kamera. Seit Ende der 1990er-Jahre ist er kontinuierlich auf der Kinoleinwand zu sehen. Sein Filmdebüt gab er 1999 in einer Nebenrolle als MfS-Parteimitglied Georg in Leander Haußmanns Komödie Sonnenallee. Nach frühen Rollen in Pop-Literaturverfilmungen und Komödien wie Soloalbum (2003) mit Matthias Schweighöfer spielte er in den Folgejahren in einer Vielzahl von Independent-Filmen, Dramen und Komödien mit. Zu seinen profiliertesten filmischen Arbeiten gehören Rollen in Boxhagener Platz (2010), der Tragikomödie Das Leben ist nichts für Feiglinge (2012) sowie im historischen Drama Der Staat gegen Fritz Bauer (2015), in dem er unter der Regie von Lars Kraume den Oberstaatsanwalt Kugler darstellte.


Sein komödiantisches Talent wurde früh von Anke Engelke entdeckt, was ab 2002 zu seiner langjährigen Mitwirkung in der mehrfach preisgekrönten Sat.1-Sketch-Comedy Ladykracher führte. Einem Millionenpublikum wurde er ab 2005 durch seine Rolle in der Kult-Sitcom Pastewka bekannt, in der er über fast fünfzehn Jahre hinweg Hagen Pastewka spielte – den glücklosen, leicht bieder wirkenden und permanent vom Pech verfolgten Halbbruder der Titelfigur (Bastian Pastewka). Seine parodistische Wandlungsfähigkeit zeigt er seit Oktober 2015 als „Dr. Matthias Matschke“ in der satirischen Nachrichtensendung heute-show um Oliver Welke auf. Ebenfalls ist er seit 2015 Bestandteil des Ensembles der Sketch-Comedy-Serie Sketch History, in der historische Ereignisse parodiert wurden. Matschke schlüpfte dort unter anderem in die Rollen von Ludwig van Beethoven, Joseph Goebbels und John F. Kennedy.
Parallel zu seinen Comedy-Erfolgen etablierte er sich als ernsthafter Charakterdarsteller für das öffentlich-rechtlichen Rundfunk. Seinen Einstand im klassischen Krimi-Genre gab er an der Seite von Anna Loos im ZDF-Samstagskrimi Helen Dorn, in der er von 2014 bis 2016 den Kriminalhauptkommissar Gregor Georgi verkörperte. Viel Aufmerksamkeit erhielt er durch die Titelrolle des Kriminalpsychologen Jasper Thalheim in der ZDF-Krimiserie Professor T. (2017–2020), in der er einen genialen, aber unter extremen Zwängen und Phobien leidenden Wissenschaftler spielte, der die Kölner Kriminalpolizei berät.
Von 2015 bis 2018 übernahm Matschke an der Seite von Claudia Michelsen die Rolle des Kommissars Dirk Köhler im Magdeburger Polizeiruf 110 für den MDR. Neben diesen festen Serienhauptrollen ist er regelmäßig in anspruchsvollen Fernsehdramen wie Matti Geschonnecks Südstadt sowie in Episodenhauptrollen bekannter Fernsehreihen wie dem Tatort oder Nord Nord Mord zu sehen. 2025 spielte er in der dritten Staffel der ARD-Serie Almania mit Phil Laude die Rolle des Philipp Daniel Schubert (Episode 4: Annikas Erzeuger).[3]
Sprechertätigkeit
[Bearbeiten | Quelltext bearbeiten]Matschke betätigt sich zudem als Sprecher von Hörbüchern und Hörspielen. Seinen kommerziell und kritisch größten Erfolg als Solo-Sprecher feierte er mit der Vertonung der Bestseller-Reihe Achtsam morden von Karsten Dusse. Seine Interpretation des mörderischen, aber tiefenentspannten Anwalts Björn Diemel brachte ihm 2020 den Deutschen Hörbuchpreis in der Kategorie „Beste Unterhaltung“ ein und führte dazu, dass er auch die darauffolgenden Bände der Kriminal-Satire einsprach. Darüber hinaus vertonte Matschke ein breites Spektrum zeitgenössischer Belletristik wie Richard Ropers Das Beste kommt noch, Klassiker der Kinderliteratur wie Roald Dahls Charlie und die Schokoladenfabrik sowie den Coming-of-Age-Roman Frankie – Unter Menschen von Jochen-Martin Gutsch und Maxim Leo. Im Jahr 2022 las er zudem das Hörbuch zu seinem eigenen literarischen Debütroman Falschgeld für den Hoffmann und Campe Verlag ein. Im Rahmen aufwendig besetzter Großprojekte wirkte er außerdem im hochkarätigen Ensemble-Hörbuch zu Joanne K. Rowlings Harry Potter und der Stein der Weisen mit.
Als Hörspielsprecher arbeitet Matschke regelmäßig mit den öffentlich-rechtlichen Rundfunkanstalten zusammen, wobei seine Verkörperung des titelgebenden Protagonisten in der mehrteiligen Science-Fiction-Krimiserie Timothy Truckle ermittelt für den Mitteldeutschen Rundfunks (MDR) einen besonderen Stellenwert einnimmt. In dieser auf den dystopischen Erzählungen des DDR-Autors Gert Prokop basierenden Reihe leiht er dem exzentrischen und versnobten Detektiv in einem futuristischen Chicago seine Stimme. Neben dieser zentralen Rolle war er in zahlreichen weiteren profilierten Radio-Produktionen zu hören, darunter in der vielschichtigen literarischen Adaption Die Jahre nach Annie Ernaux, dem ARD-Hörspiel-Podcast Arbeit, Kriminalkomödien wie Das römische Bad sowie in Bearbeitungen von Klassikern wie Astrid Lindgrens Die Brüder Löwenherz für den Westdeutschen Rundfunk (WDR) und F. Scott Fitzgeralds Der große Gatsby.
Seit 2026 sind er als Sprecher und Stefan Weinzierl als Musiker in einer Konzertlesung von Oscar Wildes Das Gespenst von Canterville zu hören.[4]
Privates
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Matthias Matschke war von 1998 bis 2013 mit der Schauspielerin Judith Engel verheiratet. Die aus der Ehe entstammende Tochter Maria Matschke Engel ergriff ebenfalls den Schauspielberuf.[5] Seit 2016 ist er mit der Opernsängerin Theresa Kronthaler liiert.[6][1] Das Paar lebt in Berlin.[1]
Filmografie
[Bearbeiten | Quelltext bearbeiten]Filme
[Bearbeiten | Quelltext bearbeiten]- 1999: Sonnenallee
- 1999: Schmutzige Hände
- 2000: LiebesLuder
- 2001: Was tun, wenn’s brennt?
- 2001: Boran
- 2002: Kolle – Ein Leben für Liebe und Sex
- 2003: Wolfsburg
- 2003: Soloalbum
- 2003: Die Frau des Architekten
- 2004: Carola Stern – Doppelleben
- 2006: Vier Töchter
- 2007: Afrika, mon amour (Dreiteiler)
- 2007: Mein Führer – Die wirklich wahrste Wahrheit über Adolf Hitler
- 2007: Vollidiot
- 2007: Das Geheimnis der falschen Mutter
- 2007: Meine schöne Bescherung
- 2007: Warum Männer nicht zuhören und Frauen schlecht einparken
- 2008: Küss mich, wenn es Liebe ist
- 2008: Verrückt nach Emma
- 2008: Torpedo (Kurzfilm)
- 2009: Krupp – Eine deutsche Familie (Dreiteiler)
- 2009: Killerjagd. Töte mich, wenn du kannst
- 2009: Die zwei Leben des Daniel Shore
- 2009: Mensch Kotschie
- 2010: Boxhagener Platz
- 2011: Resturlaub
- 2012: Vatertage – Opa über Nacht
- 2013: Totenengel – Van Leeuwens zweiter Fall
- 2013: Die Bücherdiebin (The Book Thief)
- 2014: Grand Budapest Hotel
- 2014: Töchter
- 2014: Das Zeugenhaus
- 2015: Der Fall Barschel
- 2015: Unterm Radar
- 2015: Der verlorene Bruder
- 2015: Ein Mord mit Aussicht
- 2016: Operation Zucker: Jagdgesellschaft
- 2016: Winnetou – Eine neue Welt
- 2016: Winnetou – Der Mythos lebt (Dreiteiler)
- 2016: Winnetou – Das Geheimnis vom Silbersee
- 2017: Südstadt
- 2018: Getrieben
- 2020: Kranke Geschäfte
- 2020: Altes Land (Zweiteiler)
- 2022: Die Geschichte der Menschheit – leicht gekürzt
- 2024: Ungeschminkt
- 2024: Die stillen Mörder
- 2024: Ein Sommer an der Côte d’Azur
- 2025: Bis es blutet
- 2025: Babystar
- 2026: Die kleinen und die großen Lügen
Fernsehserien und -reihen
[Bearbeiten | Quelltext bearbeiten]- 1996: Die Stadtindianer (Folge: Schülersorgen)
- 2004: Der letzte Zeuge (Folge: Der Albtraum)
- 2005–2020: Pastewka (65 Folgen)
- 2005: Tatort: Ein Glücksgefühl (Fernsehreihe)
- 2005: Tatort: Wo ist Max Gravert?
- 2007: Leo – Ein fast perfekter Typ (13 Folgen)
- 2007: Rosa Roth – Der Tag wird kommen (Fernsehreihe)
- 2007: Ladyland (3 Folgen)
- 2007–2014: Der Kriminalist (verschiedene Rollen, 2 Folgen)
- 2007: Kommissar Stolberg (Folge: Die letzte Vorstellung)
- 2008–2013: Ladykracher (55 Folgen)
- 2008: Tatort: Ausweglos
- 2008: Küstenwache (Folge: Operation Nero)
- 2009: Tatort: Rabenherz
- 2009: Löwenzahn (Folge: Farben – Das unglaubliche Himmelblau)
- 2009: Da kommt Kalle (Folge: Mutproben)
- 2009: SOKO Köln (Folge: Bauerntod)
- 2011: Die Wochenshow (Sketchshow, 8 Folgen)
- 2011: SOKO Kitzbühel (Folge: Ein Junge namens Nono)
- 2012: Flemming (Folge: Das Spiel der Füchse)
- 2012: Leute, Leute! (6 Folgen)
- 2013: Ein starkes Team: Prager Frühling (Fernsehreihe)
- 2014: Friesland: Mörderische Gezeiten (Fernsehreihe)
- 2014–2015: Helen Dorn (Fernsehreihe, 4 Folgen)
- 2014: Das dritte Mädchen
- 2014: Unter Kontrolle
- 2015: Bis zum Anschlag
- 2015: Der Pakt
- 2015–2018: Sketch History (Sketchshow, 25 Folgen)
- 2015–2022: Heute-show (Sketchshow, 37 Folgen)
- 2015: SCHULD nach Ferdinand von Schirach (Folge: Der Andere)
- 2016: Tatort: Der treue Roy
- 2016–2019: Polizeiruf 110 (Fernsehreihe)
- 2016: Endstation
- 2017: Dünnes Eis
- 2018: Starke Schultern
- 2018: Crash
- 2019: Zehn Rosen
- 2019: Mörderische Dorfgemeinschaft
- 2017–2020: Professor T. (16 Folgen)
- 2020: Neues aus Büttenwarder (Folge: Der Tod ist ein sturer Arsch)
- 2022–2024: Der Palast (12 Folgen)
- 2022: Tatort: Liebeswut
- 2022: Sarah Kohr – Irrlichter (Fernsehreihe)
- 2023: Wir sind die Meiers (7 Folgen)
- 2023: Die Wespe (6 Folgen)
- 2025: LOL: Last One Laughing (Folge: Zehn, Neun, Acht ...)
- 2025: Almania (Folge: Annikas Erzeuger)
- 2025: Nord Nord Mord – Sievers und der letzte Tango (Fernsehreihe)
Theater (Auswahl)
[Bearbeiten | Quelltext bearbeiten]- 1994: Amphitryon von Heinrich von Kleist als Sosias, Koop Theater am Hebbel am Ufer (Regie: Johannes Grebert)
- 1995: Baader Remix ’95 von Johannes Grebert als Fahnder, Koop Theater am Hebbel am Ufer (Regie: Johannes Grebert)
- 1996: Moby Dick von Tim Staffel nach Herman Melville als Ismael am Hebbel am Ufer (Regie: Johannes Grebert)
- 1996–1997: Zement von Heiner Müller als Maschinenmann an der Volksbühne Berlin (Regie: Andreas Kriegenburg)
- 1996–1997: Triumph der Empfindsamkeit von Johann Wolfgang von Goethe als Merkulo an der Volksbühne Berlin (Regie: Stefan Bachmann)
- 1997–1998: Ums nackte Leben nach Sydney Pollack als Matthias an der Volksbühne Berlin (Regie: Michael Talke)
- 1997–2000: Trainspotting von Harry Gibson und Irvine Welsh als Matthias und Evanan der Volksbühne Berlin (Regie: Frank Castorf)
- 1998–1999: Drei Schwestern von Anton Tschechow als Fedotik an der Volksbühne Berlin (Regie: Christoph Marthaler)
- 1998–1999: Flashback von Stefan Pucher als Matthias an der Volksbühne Berlin (Regie: Stefan Pucher)
- 1998–1999: Pariser Leben von Jacques Offenbach als Bobinet am Burgtheater Wien und an der Volksbühne Berlin (Regie: Christoph Marthaler)
- 1998–2002: Die schmutzigen Hände von Jean-Paul Sartre als Hugo an der Volksbühne Berlin (Regie: Frank Castorf)
- 1999–2001: Rosenkriege 1–8 Richard II. Das Eigentum von William Shakespeare als Prinz Heinrich an der Volksbühne Berlin (Regie: Frank Castorf)
- 1999–2001: Rosenkriege 1–8 Richard II. Die Lohnarbeiter von William Shakespeare als Prinz Heinrich an der Volksbühne Berlin (Regie: Gabriele Gysi)
- 1999–2001: Rosenkriege 1–8 Richard II. Der Verrat von William Shakespeare als Prinz Heinrich an der Volksbühne Berlin (Regie: Karin Henkel)
- 1999–2001: Zur schönen Aussicht von Ödön von Horváth als Max bei den Salzburger Festspielen und am Schauspielhaus Zürich (Regie: Christoph Marthaler)
- 2000: Matschkes Spiegelkabinett von Matthias Matschke und Johannes Grebert als Matthias an der Volksbühne Berlin (Regie: Matthias Matschke und Johannes Grebert)
- 2000–2001: Caligula – Das obszöne Werk von Frank Castorf nach Georges Bataille als Scipio an der Volksbühne Berlin (Regie: Frank Castorf)
- 2000–2002: Endstation Amerika nach Tennessee Williams als Steve Hubbel an der Volksbühne Berlin (Regie: Frank Castorf)
- 2001: Der Sturm von William Shakespeare als Stefano am Schauspielhaus Hamburg (Regie: Jan Lauwers)
- 2001–2006: Die Zehn Gebote von Raffaele Viviani als Italiener an der Volksbühne Berlin (Regie: Christoph Marthaler)
- 2002–2003: Goldene Zeiten von Richard Dresser als Phil an der Schaubühne Berlin (Regie: Thomas Ostermeier)
- 2003–2004: Lieber nicht von Christoph Marthaler und Stephanie Carp als Pianoverkäufer an der Volksbühne Berlin (Regie: Christoph Marthaler)
- 2003–2005: Groundings von Christoph Marthaler und Stephanie Carp als Vorstandsmitglied am Schauspielhaus Zürich (Regie: Christoph Marthaler)
- 2004: Eins, zwei, drei von Ferenc Molnár als MacNamara am Hebbel am Ufer (Regie: Matthias Matschke und Johannes Grebert)
- 2004: Gesäubert von Sarah Kane als Tinker an der Schaubühne Berlin (Regie: Benedict Andrews)
- 2004–2005: Dantons Tod von Georg Büchner als Camille am Schauspielhaus Zürich (Regie: Christoph Marthaler)
- 2004–2006: Eldorado von Marius von Mayenburg als Anton an der Schaubühne Berlin (Regie: Thomas Ostermeier)
- 2005–2006: Der Marterpfahl von Heinrich von Gagern als Der wilde Deutsche an der Volksbühne Berlin (Regie: Frank Castorf)
- 2005–2006: Turista von Marius von Mayenburg als Hermann an der Schaubühne Berlin (Regie: Luk Perceval)
- 2005–2008: Die Fruchtfliege von Christoph Marthaler und Stephanie Carp als Wissenschaftler an der Volksbühne Berlin (Regie: Christoph Marthaler)
- 2006–2008: Geschichten aus dem Wiener Wald von Ödön von Horváth als Rittmeister an der Volksbühne Berlin (Regie: Christoph Marthaler)
- 2009–: Dritte Generation von Yael Ronen als Matthias am Habima Tel Aviv und an der Schaubühne Berlin (Regie: Yael Ronen)
- 2011–2014: Die Heimkehr des Odysseus von Claudio Monteverdi als Telemach an der Schaubühne Berlin (Regie: David Marton)
- 2011–2015: Der ideale Mann von Elfriede Jelinek nach Oscar Wilde als Lord Goring am Akademietheater Wien (Regie: Barbara Frey)
- 2012–2013: Einige Nachrichten an das All von Wolfram Lotz als Leiter des Fortgangs am Burgtheater Wien (Regie: Antú Romero Nunes)
Hörspiele (Auswahl)
[Bearbeiten | Quelltext bearbeiten]- 1997: Jenny Reinhardt: Malwine und Herr Kast – Regie: Stefan Dutt (Kinderhörspiel – DLR)
- 2000: Jenny Reinhardt: Das Nordseeschwein – Regie: Beatrix Ackers (Hörspiel – DLR)
- 2001: Steffen Thiemann: Nichtschwimmercafé – Regie: Christiane Ohaus (Hörspiel – NDR)
- 2001: Norbert Zähringer: Die kleinen und die Bösen – Regie: Annette Berger (Hörspiel – DLR)
- 2002: Andreas Knaup: Genopoly – Regie: Robert Matejka (Hörspiel – DLR)
- 2002: Peter Steinbach: Die wunderbare Welt des Jean-Henri Fabre – Regie: Marguerite Gateau (Hörspiel (12 Teile) – DLR)
- 2004 Erwin Koch: Sara tanzt – Regie: Gottfried von Einem (Hörspiel – Saarländischer Rundfunk)
- 2006: Philippe Bruehl: Toulouse Confidential – Regie: Philippe Bruehl (Hörspiel – SWR)
- 2008: Stefan Weigl: Moment, das wird Sie interessieren – Telefonhotline-Elend – Regie: Thomas Wolfertz (Hörspiel – WDR)[7]
- 2008: Maraike Wittbrodt: Glücksbrief – Regie: Beatrix Ackers (Kinderhörspiel – DKultur)
- 2010: Laila Stieler: Ick bin nu mal Friseuse (Berater) – Bearbeitung und Regie: Judith Lorentz. RBB
- 2010: Jakob Arjouni: Der heilige Eddy (Eddy) – Bearbeitung und Regie: Judith Lorentz. DKultur
- 2011: Jenny Reinhardt: Lina, König Faunfaun und der Bart des Katers – Regie: Klaus-Michael Klingsporn (Kinderhörspiel – DKultur)
- 2012: Thomas Fritz: Elf Wochen und ein Tag – Regie: Beatrix Ackers (DKultur)
- 2012: Hannelore Hippe: Die Tagebücher des Samuel Pepys – Regie: Götz Naleppa (DLF)
- 2013: E. M. Cioran: Vom Nachteil, geboren zu sein – Regie: Kai Grehn (Hörspiel – SWR)
- 2014: Tom Peuckert: Klassiker Europas – Regie: Oliver Sturm (Literarische Séance – RBB)
- 2017: Jocelyne Saucier: Ein Leben mehr. Deutschlandfunk Kultur
- 2023: 9 Millimeter – Autor: Lionel Spycher – Regie: Harald Krewer
Hörbücher (Auswahl)
[Bearbeiten | Quelltext bearbeiten]- 2018: Achtsam morden Autor Karsten Dusse, Verlag: Random House audio, Wilhelm Heyne Verlag (DE:
×5Fünffachgold (Hörbuch-Award) )[8] - 2021: Irreführung der Behörden von Jurek Becker, Lesung, Regie: Matthias Thalheim, mp3CD, 7h 09min, Der Audio Verlag 2021, ISBN 978-3-7424-2159-3.
- 2022: Charlie und die Schokoladenfabrik von Roald Dahl, der Hörverlag 2022, ISBN 978-3-8445-4628-6.
- 2023: Frankie von Jochen Gutsch/Maxim Leo, der Hörverlag 2023, ISBN 978-3-8445-4657-6
- 2024: Und dann gab's keines mehr von Agatha Christie, der Hörverlag 2024, ISBN 978-3-8445-3870-0 (Hörbuch-Download)
- 2025: Die großen Vier von Agatha Christie, der Hörverlag 2025, ISBN 978-3-8445-5414-4 (Ein Hercule Poirot Krimi)
- 2026: Frankie – Unter Menschen von Jochen Gutsch, der Hörverlag, ISBN 978-3-8445-5620-9 (Die Frankie-Reihe, Roman 2)
- 2026: J.K. Rowling: Harry Potter und der Stein der Weisen (Hörbuch mit voller Besetzung), Pottermore Publishing and Audible Studios, als Prof. Quirrell
Bibliografie
[Bearbeiten | Quelltext bearbeiten]- Falschgeld. Roman. Hoffmann und Campe, Hamburg 2022, ISBN 978-3-455-01463-1 (hrsg. auch als vom Autor gelesenes Hörbuch auf 1 MP3-CD, ISBN 978-3-98736-022-0).
Auszeichnungen
[Bearbeiten | Quelltext bearbeiten]- 2020: Deutscher Hörbuchpreis in der Kategorie „Beste Unterhaltung“ als Sprecher des Hörbuchs „Achtsam morden“ von Karsten Dusse[9]
Weblinks
[Bearbeiten | Quelltext bearbeiten]- Matthias Matschke bei IMDb
- Matthias Matschke bei filmportal.de
- Matthias Matschke in der Deutschen Synchronkartei
- Matthias Matschke bei filmmakers.eu
- Matthias Matschke bei Agentur „Die Agenten“
Einzelnachweise
[Bearbeiten | Quelltext bearbeiten]- 1 2 3 4 5 6 7 8 9 Matthias Matschke in: Internationales Biographisches Archiv, im Munzinger-Archiv, abgerufen am 24. Februar 2023 (Artikelanfang frei abrufbar)
- ↑ Was kann man nur auf Hessisch sagen, Herr Matschke?, in: Wochenend-Magazin, 6. Juni 2020, S. 1
- ↑ imfernsehen GmbH & Co KG: Almania Staffel 3, Folge 4: Annikas Erzeuger. 1. November 2025, abgerufen am 31. Oktober 2025.
- ↑ Das Gespenst von Canterville – Konzertlesung nach Oscar Wilde. Abgerufen am 17. März 2026.
- ↑ Comedy-Star im Interview: Matthias Matschke über das "Deutschsein": "Wir meckern gerne, aber letztendlich tun wir wenig". In: Prisma. 23. Juni 2023, abgerufen am 11. September 2023.
- ↑ Horst Stellmacher: Matthias Matschke: Der Kölner Karneval hat mich beflügelt – bis heute. In: express.de. 27. April 2026, abgerufen am 27. April 2026.
- ↑ Moment, das wird Sie interessieren - Telefonhotline-Elend. Abgerufen am 17. Juni 2023.
- ↑ Auszeichnungen für Musikverkäufe: DE
- ↑ Deutscher Hörbuchpreis für Matschke und Icks. Deutschlandfunk Kultur, 6. Februar 2020, archiviert vom (nicht mehr online verfügbar) am 6. Februar 2020; abgerufen am 7. Februar 2020.
| Personendaten | |
|---|---|
| NAME | Matschke, Matthias |
| KURZBESCHREIBUNG | deutscher Schauspieler, Theaterregisseur, Autor, Hörspiel- und Hörbuchsprecher |
| GEBURTSDATUM | 17. Oktober 1968 |
| GEBURTSORT | Marburg |