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Karl Brand (Biochemiker)

aus Wikipedia, der freien Enzyklopädie

Karl Brand (* 22. April 1931 in Beilngries; † 13. November 2010 in Erlangen[1]) war ein deutscher Biochemiker.

Brand erlangte 1940 das Abitur am Humanistischen Gymnasium in Eichätt.[2] 1956 legte er das Pharmazeutische Staatsexamen an der Universität Freiburg und 1961 das Medizinische Staatsexamen an der Universität Heidelberg ab, wo er 1962 bei Benno Hess promoviert wurde. Er war damit Apotheker und zugleich Facharzt für Laboratoriumsdiagnostik. 1969 folgte an der Universität Bochum die Habilitation. Im gleichen Jahr wurde er Abteilungsleiter am Max-Planck-Institut für Ernährungsphysiologie in Dortmund und wurde mit dem Dr. Fritz Merck-Preis für Biochemie ausgezeichnet. 1972 folgte er einem Ruf an die Universität Erlangen-Nürnberg, wo er bis zu seiner Emeritierung im Jahr 1999 als Ordinarius für Biochemie und Pathobiochemie[3] gemeinsam mit Walter Kersten, später mit Cord-Michael Becker, dem Institut für Biochemie vorstand.

Im Oktober 1987 wurde er zum Ehrenmitglied der Japanischen Biochemischen Gesellschaft ernannt.

Einzelnachweise

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  1. ↑ Personalia 2010. Friedrich-Alexander Universität Nürnberg-Erlangen, abgerufen am 14. Mai 2026.
  2. ↑ Siegfried Schieweck-Mauk: Humanistische Bildung in Eichstätt, Eichstätt 2013, S. 53
  3. ↑ Willibald-Gymnasium Eichstätt, Jahresbericht 2011/2011, S. 215