Diskussion:Hauskatze
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Europäisches Mittelalter
[Quelltext bearbeiten]Aus zeitgenössischen Quellen lässt sich keine übermäßige Verfolgung von schwarzen Katzen im Mittelalter belegen und wo bitte ist die historische Quelle dafür, dass eine enge Beziehung zu einem Tier als gotteslästerlich angesehen wurde? Mit hoher Warscheinlichkeit ist die Erzählung vom katzenfeindlichen Mittelalter nichts weiter als eine moderne Legende. Terra X ist auch keine besonders seriöse Quelle. Bitte den Artikel mal überarbeiten! Grüße Geschichtsfreund (nicht signierter Beitrag von 2a04:6ec0:20f:16f0:4884:4b4:cf57:2aaf (Diskussion) 15:06, 15. Oktober 2023 (CEST))
Gefahren
[Quelltext bearbeiten]Die Gefahren für Hauskatzen sind über den Artikel verstreut. Neben dem Abschnitt "Gefahren für Katzen" insbesondere auch im Abschnitt "Katzen ohne Freigang", bspw. betreffend Tiere die ihnen gefährlich werden können. Was im Artikel aber noch fehlt ist durch welche Substanzen sie gefährdet sind. usw. --162.23.30.29 12:27, 9. Mai 2024 (CEST)
"alle Tiere"
[Quelltext bearbeiten]Zitat:
"Katzen sind so wie alle Tiere auf Verhaltensweisen konditionierbar."
Das kann nicht belegt werden, da die Wissenschaft dem vermutlich nie bei allen Tieren nachgehen können wird. Bitte in eine passende Formulierung umgestalten, danke!
afrikanischer Ursprung via Römer
[Quelltext bearbeiten]Vielleicht ist die Studie relevant, die diesem Artikel zugrundeliegt? --Kuhni74 (Diskussion) 12:25, 28. Nov. 2025 (CET)
Wer kann das einfügen???
- Würde mich dem anschließen und folgendes gerne einfügen, unter:
Verbreitung
[Quelltext bearbeiten]Genetische Analysen zu Ursprung und Verbreitung der Hauskatze
[Quelltext bearbeiten]Durch genetische Analysen (siehe M. De Martino, B. De Cupere, V. Rovelli, P. Serventi, B. Mouraud, M. Baldoni, T. Di Corcia, S. Geiger, F. Alhaique, Claudio Ottoni et al.: The dispersal of domestic cats from North Africa to Europe around 2000 years ago. Science, 27. November 2025, Vol 390, Issue 6776, DOI: 10.1126/science.adt2642, auf science.org ) konnte nachgewiesen werden, dass die Hauskatzen (Felis catus) nicht, wie bislang angenommen, vor etwa 6.000 bis 7.000 Jahren mit den frühesten Bauern des Vorderen Orients nach Europa gelangten. Vielmehr wurde der Beginn ihrer Einführung auf den europäischen Kontinent erst ab etwa 2.000 Jahre vor Christus datiert, und zwar aus Nordafrika. Die Erkenntnisse stützen sich auf die Analyse von DNA-Proben aus 225 Katzen, die aus 97 archäologischen Fundstätten in Europa und Anatolien stammen. Insgesamt wurden 87 Genome von antiken sowie modernen Hauskatzen sequenziert, wobei die ältesten untersuchten Proben ein Alter von rund 11.000 Jahren aufwiesen.
Die Untersuchungen wurden in einem wissenschaftlichen Team mit Joris Peters, Direktor des Lehrstuhls für Paläoanatomie, Domestikationsforschung und Geschichte der Tiermedizin, zusammen mit Claudio Ottoni von der Universität Tor Vergata in Rom und Wim van Neer vom Royal Belgian Institute of Natural Sciences, Brüssel durchgeführt.(siehe Später als gedacht: Hauskatze erreichte Europa erst vor 2000 Jahren. Die Hauskatze kam offenbar erst vor rund 2000 Jahren aus Nordafrika nach Europa. Ludwig-Maximilians-Universität München, 28. November 2025, auf lmu.de ) Genomische Analysen von Katzenfunden aus knapp 100 archäologischen Fundstätten zeigen, so die Hypothese: schon in früheren Untersuchungen konnte gezeigt werden, dass die Hauskatze (Felis catus) von der nordafrikanischen Wildkatze (Felis lybica lybica) abstammt.(siehe Ottoni, C., Van Neer, W., De Cupere, B. et al.: The palaeogenetics of cat dispersal in the ancient world. Nat Ecol Evol 1, 0139 (2017), auf nature.com )
Im Lateinischen wurde die Katze ursprünglich als „felis“ bezeichnet, ein Begriff, der zunächst für die heimische Wildkatze (Felis silvestris) verwendet wurde. Darüber hinaus existiert aber ein zweites lateinisches Wort für die „Katze“, das die Römer aus dem südlichen Ägypten und von nubischen Volksstämmen entlehnten „kadiska“. Daraus entwickelte sich das latinisierte Wort „cattus“, welches die Grundlage für zahlreiche Bezeichnungen der „Katze“, einschließlich der wissenschaftlichen Bezeichnung „Felis catus“ sowie in den u. a. europäischen Sprachen fand.
- Um mal auf beide posts zu antworten ("Afrikanischer Ursprung..." und "Verbreitung"), die Studie ist mit Sicherheit relevant. MMn müsst aber umseitig einiges umstrukturiert werden, um dies sinnvoll unterzubringen, evtl habe ich ja über die Feiertage dazu ein wenig Zeit. Dass die Hauskatze erst vor rund 2000 Jahren mit den Römern das kontinentale Europa erreichte, ist aber ein etwas älterer Hut. Die Aussage, dass die Hauskatzen (Felis catus) nicht, wie bislang angenommen, vor etwa 6.000 bis 7.000 Jahren mit den frühesten Bauern des Vorderen Orients nach Europa gelangten mutet da etwas seltsam an, da dies eigentlich auf einer Studie aus dem Jahr 2018 beruht (doi:10.1038/s41437-018-0071-4), wo dies mWn erstmals postuliert wurde. Als Archäologe ist man äußerst selten mit Hauskatzenfunden konfrontiert und praktisch alle prärömerzeitlichen Funde werden anatomisch als Wildkatze eingestuft (natürlich sind äußerst selten im archäologischen Alltag genetische Studien möglich, die sind dann bestimmten Forschungsfragen vorbehalten). Die Herkunft der Hauskatze von der Falbkatze ist insorfern aber auch nichts Neues, nur wurde diese bis 2017 der "Wildkatze" (F. sylvestris) als Unterart zugesprochen. Grüße --DagdaMor (Diskussion) 18:16, 13. Dez. 2025 (CET)
Das Sehen von Katzen
[Quelltext bearbeiten]Hallo liebe Autoren und Autorinnen,
folgender Absatz im Beitrag zur Hauskatze ist nicht richtig:
Senkrechte Linien sehen sie schärfer als waagerechte und können daher horizontale Bewegungen besser wahrnehmen als vertikale …
Es Ist umgekehrt.
Größere Pupillen ergeben eine größere Schärfe. Das heißt, wenn die Pupillen vertikal größer sind, dann ist die Sehschärfe in vertikaler Richtung größer. Sie sehen also horizontale Linien schärfer und Bewegungen in vertikaler Richtung.
Bitte prüfen, vielen Dank --~2025-43537-51 (Diskussion) 16:02, 28. Dez. 2025 (CET)
Einleitung
[Quelltext bearbeiten]"Aufgrund ihres Jagdverhaltens sind freilaufende Hauskatzen mancherorts eine Bedrohung der Artenvielfalt und zählen zu den problematischsten invasiven Arten der Welt."
Ist absolut unseriös und der Wikipedia unwürdig. Dürfen sich hier Katzenhasser so auslassen? Negatives Framing! --~2026-51727-81 (Diskussion) 11:15, 26. Sep. 2026 (CEST)
- Also. Ich bin auch Katzenfreund und habe seit meiner Kindheit Katzen. Und ja, die Aussage im Text entspricht durchaus den Tatsachen und der geltenen Wissenschaftlichen Einschätzungen. Gerade wo sich Hauskatzen unkontrolliert ausbreiten, richten sie zum Teil erhebliche Schäden an der Heimischen Tierwelt an. Hier geht es nicht ums Katzen hassen, sondern reinweg um die Wissenschaftliche einordnung und die ist vollkommen korrekt. --Natsu Dragoneel (Diskussion) 11:24, 26. Sep. 2026 (CEST)
- Wir reden hier immerhin von freilaufenden domestizierten Tieren, die häufig keine oder nur sehr wenige natürliche Feinde haben. Und auch wenn es domestizierte Tiere sind: Katzen haben ein sehr großes Einzugsgebiet, welches sie als ihr Jagdgebiet betrachten und auch entsprechend auf Jagd gehen. --Natsu Dragoneel (Diskussion) 11:34, 26. Sep. 2026 (CEST)
- Mit Katzenhaß hat diese Einschätzung nichts zu tun, sie ist sauber belegt. Allein die schiere Anzahl freilaufender Katzen ist ein Problem. Könnte man noch meinen, die Beutestrecke eines Einzeltieres wäre vernachlässigbar, so zeigt die Mulitplikation mit der Anzahl freilaufender Katzen (In Deutschland ca. 10 Mio., angenommem als 2/3 der mehr als 15 Mio in DE lebenden Hauskatzen) die riesige Dimension des Prädatorendrucks, der von Hauskatzen ausgeht. Zur Lektüre empfohlen folgende Metastudie: https://www.nature.com/articles/s41467-023-42766-6 (A global synthesis and assessment of free-ranging domestic cat diet. Nature, 2023). --Burkhard (Diskussion) 12:50, 29. Sep. 2026 (CEST)
