Claude Bernard (Mediziner)


Claude Bernard (* 12. Juli 1813 in Saint-Julien im Département Rhône; † 10. Februar 1878 in Paris) war ein französischer Mediziner und Experimentalphysiologe. Er war ab 1854 Lehrstuhlinhaber und gehörte zu den bedeutendsten Physiologen des 19. Jahrhunderts.
Bernard entdeckte die Rolle der Bauchspeicheldrüse bei der Verdauung von Fetten und die Rolle der Leber bei der inneren Sekretion von Glucose im Blut, womit man der Ursache des Diabetes mellitus auf die Spur kam. Er prägte 1855 den Begriff „innere Sekretion“,[1] sah den Organismus als selbstregulierendes System an und schuf Grundlagen der Biochemie und moderner wissenschaftlicher Methodik in der Medizin. Er gilt als „Vater der Experimentalmedizin“, Begründer der experimentellen Toxikologie und fand unter anderem heraus, wie Kohlenstoffmonoxid die Atmung blockiert.
Leben
[Bearbeiten | Quelltext bearbeiten]Claude Bernard wurde in Saint Julien[2] (genauer in der Ortschaft Chatenay) im Beaujolais als Sohn von Pierre François Bernard († 1847), einem Winzer und Weinhändler, und Jeanne Saulnier († 1867) geboren. Er war der älteste Sohn dieser vierköpfigen Familie. Er besuchte zunächst die Gemeindeschule, war Ministrant und lernte beim Dorfpfarrer etwas Latein. Ab 1821 ging Bernard auf die Jesuitenschule in Villefranche-sur-Saône, dann wurde er Schüler am Collège de Thoissey. Im Alter von achtzehn Jahren musste er das Gymnasium aus finanziellen Gründen verlassen. Stattdessen nahm er eine Stelle als Apothekerlehrling an und war als solcher von 1832 bis 1833 in Vaise, einer Vorstadt von Lyon, tätig.[3] Vor seinem Medizinstudium beschäftigte sich der inzwischen Zwanzigjährige mit der Schriftstellerei. So schrieb er u. a. das Theaterstück La Rose du Rhône, welches in Lyon aufgeführt wurde. Ein anderes Werk, das (Historien-)Drama Arthur de Bretagne, legte er in Paris dem Literaturkritiker Saint-Marc Girardin vor. Dieser war aber von dem Stück nicht sonderlich berührt und riet Bernard, die Schriftstellerei nicht zu seinem Hauptberuf machen zu wollen. Vom Militärdienst kaufte sein Vater ihn frei.[4]
Bernard zog 1834 nach Paris, legte dort das Baccalauréat ab und schrieb sich an der medizinischen Fakultät der Universität Paris ein. Nach Bestehen der sogenannten Internatsprüfung 1839 durchlief er die praktische Ausbildung zum Arzt am Pariser Hospital Hôtel-Dieu. Ab 1841 arbeitete er als préparateur (wissenschaftlicher Assistent) des Physiologen François Magendie am Collège de France. An der Medizinischen Fakultät zu Paris wurde Bernard 1843 mit der Dissertation zum Thema Du suc gastrique et de son rôle dans la nutrition promoviert.[5][6] Bei der Agrégation (Prüfung für die Aufnahme in den Staatsdienst als Hochschullehrer) im Jahr darauf scheiterte er jedoch. Im Jahre 1847 wurde er Stellvertreter von Magendie am Lehrstuhl für experimentelle Medizin am Collège de France.
Mit einer zweiten Dissertation zum Thema Recherches sur une nouvelle fonction du foie considéré comme organe producteur de matière sucrée chez l’homme et les animaux („Untersuchungen zu einer neuen Funktion der Leber als zuckerproduzierendes Organ bei Mensch und Tier“) wurde Bernard 1853 zum Doktor der Naturwissenschaften promoviert. 1854 wurde er zum Professor am neuen Lehrstuhl für Allgemeine Physiologie an der Sorbonne ernannt. 1855 wurde Bernard zudem als Nachfolger von François Magendie zum Professor für Experimentalphysiologie am Collège de France berufen.[5][4] Im Jahr 1868 wechselte Bernard mit seinem Lehrstuhl für Allgemeine Physiologie von der Sorbonne an das Muséum national d’histoire naturelle. Im selben Jahr wurde die École pratique des hautes études als forschungsorientierte Graduiertenhochschule gegründet, an der Bernard die Leitung des Labors für vergleichende Physiologie in der III. Sektion (Naturwissenschaften und Physiologie) übernahm.[7]
Am 7. Mai 1845 heirateten Claude Bernard und Marie-Françoise Martin, die Tochter eines Arztes. Ihre Mitgift finanzierte einen Teil seiner Forschung. Das Ehepaar hatte zwei Töchter, Jeanne-Antoinette-Henriette (1847–1923) und Marie-Louise-Alphonsine Bernard (1850–1922)[8] sowie die zwei Söhne Louis-Henri und Claude-Henri-François Bernard, die im Alter von 2 und 15 Monaten verstarben. Im Laufe der Ehe entwickelte Marie-Françoise eine Abneigung gegen die Tierexperimente, die ihr Ehemann regelmäßig aus dem Collège de France in sein Privatlaboratorium verlagerte. Sie versuchte mehrfach, die Versuche zu sabotieren und forderte den Tierschutzverein auf, ihren Ehemann zu verklagen.[9][10] 1869 trat Bernard in eine freundschaftliche Beziehung zu Madame Marie Raffalovich (1832–1921),[11][12] die sich nach seiner Scheidung am 22. August 1870 vertiefte. Sie war die Ehefrau eines Pariser Bankiers und wurde in Bernards letzten Lebensjahren zu einer treuen Freundin.
Als Claude Bernard im Jahre 1878 starb, wurde ihm ein öffentliches Begräbnis zuteil. Er ist auf dem Friedhof Père-Lachaise in Paris beigesetzt. Ihm zu Ehren benannt sind die Bernard-Insel und die Bernard Rocks in der Antarktis.
Wissenschaftliche Arbeit
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Ziel der wissenschaftlichen Arbeit von Claude Bernard, war – wie er selbst erklärte – die Verwendung der wissenschaftlichen Methode in der Medizin zu etablieren. Er widerlegte viele traditionelle Lehrmeinungen, nahm nichts für selbstverständlich und verließ sich auf Tierversuche. Anders als die meisten seiner Zeitgenossen bestand er darauf, dass alle Lebewesen denselben Naturgesetzen wie die unbelebte Materie unterstünden. Bernard erklärte, dass Fakten das Fundament der Wissenschaften seien und damit Analogiedenken und Apriorischlüsse für eine exakte Wissenschaft unstatthaft seien. Ausgangspunkt für die Forschung seien Beobachtungen. Erklärende Hypothesen müssten im Experiment auf ihre Richtigkeit überprüft werden. Unter den gegebenen experimentellen Bedingungen hätten gleiche Ursachen auch gleiche Wirkungen, es bestehe ein kausaler Zusammenhang. Das physiologische Laboratorium war nach seiner Auffassung der Ort wissenschaftlicher Forschung und Erkenntnis. Hingegen hielt er das Krankenhaus oder den Krankensaal für Beobachtungsfelder. Die Klinik sei lediglich die Vorhalle der wissenschaftlichen Medizin, das Laboratorium vielmehr das „wahre Heiligtum“ medizinischer Wissenschaft. Nur dort lasse sich mittels der experimentellen Analyse Pathologisches von nicht Pathologischem unterscheiden oder bestenfalls erklären.
Als ein erster Autor beschrieb er die Bedeutung des Milieu intérieur für die Aufrechterhaltung des Lebens und war damit einer der ersten Protagonisten der Homöostase. Er entwickelte dieses Konzept und den Begriff Fixité du milieu intérieur,[13] wonach die internen Flüssigkeiten wesentlich für das Leben der Tiere sind und ihr Überleben davon abhängt, ob ebendiese Homöostase gewahrt werden kann.[14]
„Je crois avoir le premier insisté sur cette idée qu’il y a pour l’animal réellement deux milieux : un milieu extérieur dans lequel est placé l’organisme, et un milieu intérieur dans lequel vivent les éléments des tissus. L’existence de l’être se passe, non pas dans le milieu extérieur, air atmosphérique pour l’être aérien, eau douce ou salée pour les animaux aquatiques, mais dans le milieu liquide intérieur formé par le liquide organique circulant qui entoure et où baignent tous les éléments anatomiques des tissus ; c’est la lymphe ou le plasma, la partie liquide du sang, qui, chez les animaux supérieurs, pénètrent les tissus et constituent l’ensemble de tous les liquides interstitiels, expression de toutes les nutritions locales, source et confluent de tous les échanges élémentaires“
„Ich glaube, ich habe als erster die Idee hervorgehoben, dass es für das Tier tatsächlich zwei Umgebungen gibt: ein äußeres Milieu, in dem sich der Organismus befindet und ein internes Umfeld, in dem sich die Komponenten des lebenden Gewebes befinden. Die eigentliche Existenz des Seins geschieht nicht in der äußeren Umgebung – atmosphärische Luft, Süß- oder Salzwasser für die Wassertiere – sondern innerhalb des flüssigen Mediums durch zirkulierende organische Flüssigkeit. Sie umgibt oder umhüllt alle anatomischen Elemente der Gewebe. Es sind die Lymph- oder Plasmaflüssigkeit, die flüssigen Bestandteile des Blutes bei den höheren Tieren, sie dringen in die Gewebe ein und bilden sämtliche interstitiellen Flüssigkeiten. Sie sind Ausdruck aller lokalen Ernährung, Quelle und Mündung allen elementaren Austauschs“

In den Jahren 1848 bis 1849 entdeckte er die Funktion des Pankreassekrets für die Fettverdauung aus der Bauchspeicheldrüse. Im Jahre 1853 erwarb er ein Doktorat in Zoologie mit einer großen Untersuchung zum Stoffwechsel der Leber und deren Bedeutung bei Verdauungsvorgängen: Recherches sur une nouvelle fonction du foie considéré comme organe producteur de matière sucré chez l’homme et les animaux. Er entdeckte das Glykogen[15][16] und führte von 1850 bis 1857 Studien dazu und über die Zuckerbildung in der Leber durch.[17]
Bernard beschrieb 1852, dass nach Durchtrennung der cervikalen sympathischen Ganglien am Säugetier eine Erwärmung und stärkere Durchblutung dessen gesamten Kopfes auftrat. Beim Säugetier gibt es drei Halsganglien: das obere (Ganglion cervicale superius), das mittlere (Ganglion cervicale medium), welches inkonstant ist, und das untere Halsganglion (Ganglion cervicale inferius).
Im Jahr 1865 erschien Bernards außergewöhnlichstes Buch über die Philosophie und das grundlegende Verständnis der experimentellen Medizin. Bernard ist außerdem der Wissenschaftler, der mit seinen Curare-Experimenten an Fröschen die Disziplin der experimentellen Physiologie begründete. Er vermutete eine durch Curare bedingte Wirkung an den peripheren Nervenendigungen und konnte 1856 zeigen, dass Curare die Leitungsfunktionen der neuro-muskulären Synapsen blockiert. Auf ihn geht seit 1857[18] der Sammelbegriff „Curare“[19] zurück. Bernard befasste sich zudem mit den Wirkungen von Morphin und Chloroform.[20][21]
Mitgliedschaften und Auszeichnung
[Bearbeiten | Quelltext bearbeiten]- 1854: Wahl in die Académie des sciences[22]
- Seit 1859: Auswärtiges Mitglied der Bayerischen Akademie der Wissenschaften[23]
- Seit 1860: Korrespondierendes Mitglied der Preußischen Akademie der Wissenschaften[24] und der Russischen Akademie der Wissenschaften[25]
- Seit 1864: Auswärtiges Mitglied der Royal Society[26]
- Seit 1868: Académie française und Königlich Schwedische Akademie der Wissenschaften
- 1870: Ehrenmitglied der Royal Society of Edinburgh[27]
- 1876: Copley Medal der Royal Society
Der US-amerikanische Wissenschaftshistoriker I. Bernard Cohen von der Harvard University nannte Claude Bernard „einen der größten Wissenschaftler“.[28]
Das wahrscheinlich bekannteste Zitat von Claude Bernard, mit dem er das Fazit seiner 40-jährigen Forschungsarbeit zieht, lautet:
„Le germe n’est rien, le terrain est tout!“
„Der Keim ist nichts, das Milieu ist alles!“
Veröffentlichungen (Auswahl)
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- Du suc gastrique et de son rôle dans la nutrition. Dissertation 1843. Rignoux, Paris 1843.
- Fachzeitschrift: Mémoire du suc gastrique et de son rôle dans la nutrition. Gazette médicale de Paris, Band XII, Nr. 11 vom 16. März 1844.[29]
- Précis iconographique de médecine opératoire et d'anatomie chirurgicale. Paris 1846.
- Recherches sur une nouvelle fonction du foie considéré comme organe producteur de matière sucré chez l’homme et les animaux. Martinet, Paris 1853:
- Recherches sur les usages du pancréas dans la digestion. Comptes rendus de l'Académie des sciences, Paris 1856.[5]
- Leçons de physiologie expérimentale appliquée à la médecine, faites au collége de France. Baillière, Paris 1856 u. neue Ausgabe 1865.[5]
- Leçons sur les effets des substances toxiques et médicamenteuses. J. B. Baillère et Fils, Paris 1857; 2. Auflage ebenda 1883.[5]
- Leçons sur la physiologie et la pathologie du systeme nerveux. 2 Bände. Baillère, Paris 1858.[5]
- Leçons sur les propriétés physiologiques et les altérations pathologiques des liquides de l’organisme. Baillère, Paris 1859.
- Études physiologiques sur quelques poisons américains. In: Revue des deux mondes. Band 53, 1864, S. 164–190.
- Introduction à l’étude de la médicine expérimentale. Baillière, Paris 1865, Online.[30]
- Deutsche Ausgabe: Einführung in das Studium der experimentellen Medizin. Aus dem Französischen übersetzt von Paul Szendrö. J. A. Barth, Leipzig 1961.
- Leçons de pathologie expérimentale et lecons sur les propriétés de la moelle épinière. J.-B. Baillière et fils, Paris 1872
- Leçons sur les phénomènes de la vie communs aux animaux et aux végétaux. 2 Bände. J.-B. Baillière et fils, Paris 1878–1879
Literatur
[Bearbeiten | Quelltext bearbeiten]- Hubert Bretschneider: Der Streit um die Vivisektion im 19. Jahrhundert. Stuttgart 1962.
- Gerhard Buchholz: Die Medizintheorie Claude Bernards. Murken-Altrogge, Herzogenrath 1985, ISBN 3-921801-24-9.
- A. I. Boullerne: Neurophysiology to Neuroanatomy: the transition from Claude Bernard to Louis Antoine Ranvier. In: Archives Italiennes de Biologie. Band 149 (Supplement), 2011, S. 38–46, PDF-Datei.[31]
- Edmond Dhurout (Hrsg.): Claude Bernard: Extraits de son oeuvre. Mit einem Essay von Henri Bergson. Presses Universitaires de France, Paris 1939.[32]
- Albert Faulconer, Thomas Edward Keys: Foundations of Anesthesiology. 2 Bände, Charles C Thomas, Springfield (Illinois) 1965, Band 2, S. 1076, 1085–1107, 1141–1150 und 1159–1182.
- Frederic L. Holmes: Claude Bernard and Animal Chemistry. Harvard University Press, 1974.
- Mirko Grmek: Le Legs de Claude Bernard. Fayard, Paris 1997, ISBN 978-2-213-60014-7.
- Rudolf Kötter: Claude Bernard und die Logik des Experiments in der modernen Physiologie. In: Peter Bernhard, Volker Peckhaus (Hrsg.): Methodisches Denken im Kontext. Festschrift für C. Thiel. Mentis, Paderborn 2008.
- Louise L. Lambrichs: La vérité médicale: Claude Bernard, Louis Pasteur, Sigmund Freud. Légendes et réalités de notre médecine. Mit einem Vorwort von Mirko Grmek. Edition Pluriel, Paris 1993.
- Louis Pasteur: Examen critique d'un écrit posthume de Claude Bernard sur la fermentation. Gauthier-Villars, Paris 1879.[33]
- Barbara I. Tshisuaka: Bernard, Claude. In: Werner E. Gerabek, Bernhard D. Haage, Gundolf Keil, Wolfgang Wegner (Hrsg.): Enzyklopädie Medizingeschichte. De Gruyter, Berlin / New York 2005, ISBN 3-11-015714-4, S. 168 f.
- R. Villey, F. Brunet, G. Valette u. a.: Histoire de la Médicine, de la Pharmacie, de l’Art Dentaire Vétérinaire. Albin Michel-Laffont-Tchou, Paris 1978.
Weblinks
[Bearbeiten | Quelltext bearbeiten]- Literatur von und über Claude Bernard im Katalog der Deutschen Nationalbibliothek
- Kurzbiografie und Werkliste der Académie française (französisch)
- Claude Bernard – Images de la vie de Bernard
- Kurzbiografie und Verweise auf digitale Quellen im Virtual Laboratory des Max-Planck-Institut für Wissenschaftsgeschichte (englisch)
- D. S. Goldstein, I. J. Kopin: Evolution of concepts of stress. In: Stress. Band 10, Nr. 2, Jun 2007, S. 109–120. PMID 17514579. Clinical Neurocardiology Section, National Institute of Neurological Disorders and Stroke, Bethesda MD
- J. T. Fitzsimons: The experimental notebooks of Claude Bernard [proceedings]. In: The Journal of physiology. Band 263, Nummer 1, Dezember 1976, S. 37P–41P, ISSN 0022-3751. PMID 796426. PMC 1307675 (freier Volltext).
Einzelnachweise
[Bearbeiten | Quelltext bearbeiten]- ↑ Paul Diepgen, Heinz Goerke: Aschoff/Diepgen/Goerke: Kurze Übersichtstabelle zur Geschichte der Medizin. 7., neubearbeitete Auflage. Springer, Berlin/Göttingen/Heidelberg 1960, S. 41.
- ↑ Das Geburtshaus und heutiges Museum ( des vom 11. Februar 2012 im Internet Archive) Info: Der Archivlink wurde automatisch eingesetzt und noch nicht geprüft. Bitte prüfe Original- und Archivlink gemäß Anleitung und entferne dann diesen Hinweis.
- ↑ Nikolaus Mani: Die Entdeckung des Glykogens durch Claude Bernard. ( vom 10. März 2016 im Internet Archive) (PDF; 2,1 MB). In: Zeitschrift für Klinische Chemie. Organ der Deutschen Gesellschaft für Klinische Chemie. Heft 4, August 1964, S. 97–128.
- 1 2 Umfassende Biografie von Marie-Aymée Marduel in französischer Sprache mit Bildern (PDF; 7,5 MB). 2006.
- 1 2 3 4 5 6 Brockhaus: Konversationslexikon. Vierzehnte vollständig neubearbeitete Auflage. Brockhaus, Leipzig 1893, Zweiter Band, Lemma Bernard, S. 827–828.
- ↑ Rudolf Kötter: Claude Bernard und die Logik des Experiments in der modernen Physiologie. Mentis, Paderborn 2008.
- ↑ Thierry Dupressoir: Claude Bernard, in: Dictionnaire prosopographique de l’EPHE. École pratique des hautes études, Stand 28. Januar 2018.
- ↑ Bilder der Töchter ( des vom 11. Februar 2012 im Internet Archive) Info: Der Archivlink wurde automatisch eingesetzt und noch nicht geprüft. Bitte prüfe Original- und Archivlink gemäß Anleitung und entferne dann diesen Hinweis.
- ↑ Hans Ruesch: Nackte Herrscherin. Die Entkleidung der medizinischen Wissenschaft. Edition Hirthammer Tier- und Naturschutz, München 1978, ISBN 3-921288-44-4, S. 221.
- ↑ Robert Clarke: Claude Bernard et le medecine experimentale. Editions Seghers, Paris 1961.
- ↑ Papers of and relating to Marc André Raffalovich
- ↑ CLAUDE BERNARD - Images de la vie de Bernard
- ↑ Claude Bernard: Leçons sur les phénomènes de la vie communs aux animaux et aux végétaux.
- ↑ Charles E. Gross: Claude Bernard and the internal environment. (PDF; 1,2 MB). In: The Neuroscientist. Band 4, Nr. 5, 1998, S. 380–385.
- ↑ F. G. Young: Claude Bernard and the Discovery of Glycogen. In: Br Med J. 1(5033), 22. June 1957, S. 1431–1437, PMC 1973429 (freier Volltext)
- ↑ Erstmaliges Erwähnen des Begriffs Glykogen; handschriftlich durch C. Bernard easd.org ( vom 22. September 2010 im Internet Archive)
- ↑ Paul Diepgen, Heinz Goerke: Aschoff/Diepgen/Goerke: Kurze Übersichtstabelle zur Geschichte der Medizin. 7., neubearbeitete Auflage. Springer, Berlin/Göttingen/Heidelberg 1960, S. 36.
- ↑ Claude Bernard: Leçons sur les effects des substances toxiques et médicamenteuses. XVI–XXVI. J. B. Baillère et Fils, Paris 1857, S. 238 ff.
- ↑ H. Orth, I. Kis: Schmerzbekämpfung und Narkose. In: Franz Xaver Sailer, Friedrich Wilhelm Gierhake (Hrsg.): Chirurgie historisch gesehen. Anfang – Entwicklung – Differenzierung. Dustri-Verlag, Deisenhofen bei München 1973, ISBN 3-87185-021-7, S. 1–32, hier: S. 23.
- ↑ Claude Bernard: Des effects physiologiques de la morphine et de leur combinaison avec ceux du chloroform. In: Bulletin général de thérapeutique médicale et chirurgicale. Band 77, 1869, S. 241–256.
- ↑ Claude Bernard: Leçons sur les Anesthésique et sur l’Asphyxie. J.–B. Baillière et fils, Paris 1875, hier: S. 225–241.
- ↑ Les membres du passé dont le nom commence par B. Académie des sciences, archiviert vom (nicht mehr online verfügbar) am 20. September 2019; abgerufen am 14. September 2019 (französisch). Info: Der Archivlink wurde automatisch eingesetzt und noch nicht geprüft. Bitte prüfe Original- und Archivlink gemäß Anleitung und entferne dann diesen Hinweis.
- ↑ Mitgliedseintrag von Claude Bernard bei der Bayerischen Akademie der Wissenschaften, abgerufen am 4. Januar 2017.
- ↑ Mitglieder der Vorgängerakademien. Claude Bernard. Berlin-Brandenburgische Akademie der Wissenschaften, abgerufen am 20. Februar 2015.
- ↑ Ausländische Mitglieder der Russischen Akademie der Wissenschaften seit 1724: Bernard, Claude. Russische Akademie der Wissenschaften, abgerufen am 14. September 2019 (russisch).
- ↑ Eintrag zu Bernard; Claude (1813–1878) im Archiv der Royal Society, London
- ↑ Biographical Index: Former RSE Fellows 1783–2002. Royal Society of Edinburgh, abgerufen am 8. Oktober 2019.
- ↑ Vorwort zu Cohen’s Dover-Ausgabe (1957) von “Claude Bernard’s classic on scientific method”. An Introduction to the Study of Experimental Medicine (ursprünglich 1865 publiziert).
- ↑ Bibliothèques d'Université Paris Cité: Gazette médicale de Paris, Band XII 1844. Abgerufen am 10. September 2026.
- ↑ Text im Project Gutenberg. Abgerufen am 10. September 2026.
- ↑ PDF-Datei bei ResearchGate. Abgerufen am 11. September 2026.
- ↑ Bibliografie bei Sudoc. Abgerufen am 14. September 2026.
- ↑ Bibliografie im Internet Archive. Abgerufen am 14. September 2026.
| Personendaten | |
|---|---|
| NAME | Bernard, Claude |
| KURZBESCHREIBUNG | französischer Physiologe |
| GEBURTSDATUM | 12. Juli 1813 |
| GEBURTSORT | Saint-Julien (Rhône) |
| STERBEDATUM | 10. Februar 1878 |
| STERBEORT | Paris |
- Humanphysiologe
- Mediziner (19. Jahrhundert)
- Hochschullehrer (Sorbonne)
- Hochschullehrer (Collège de France)
- Hochschullehrer (École pratique des hautes études)
- Mitglied der Académie française
- Mitglied der Académie des sciences
- Mitglied der Ungarischen Akademie der Wissenschaften
- Mitglied der Königlich Schwedischen Akademie der Wissenschaften
- Auswärtiges Mitglied der Royal Society
- Mitglied der Royal Society of Edinburgh
- Mitglied der Königlich Dänischen Akademie der Wissenschaften
- Mitglied der Preußischen Akademie der Wissenschaften
- Mitglied der Bayerischen Akademie der Wissenschaften
- Korrespondierendes Mitglied der Russischen Akademie der Wissenschaften
- Mitglied der Ehrenlegion (Kommandeur)
- Träger der Copley-Medaille
- Dichterarzt
- Franzose
- Geboren 1813
- Gestorben 1878
- Mann
- Hochschullehrer (Muséum national d’histoire naturelle)