In Wien hatten im Jahr 2024 durchschnittlich Prozent der Einwohner einen Migrationshintergrund; das waren rund Personen. Damit war Wien das Bundesland mit dem höchsten Migrantenanteil; am niedrigsten war er hingegen im Burgenland mit Prozent.
Was ist die Bevölkerung mit Migrationshintergrund?
Zur Bevölkerung mit Migrationshintergrund zählen Personen, die entweder selbst oder aber deren beide Elternteile im Ausland geboren wurden. Die Daten stammen aus einer hochgerechneten Stichprobe (Mikrozensus) und umfassen sowohl Österreicher als auch Ausländer. Als Ausländer wiederum gelten Personen mit Hauptwohnsitz in Österreich, die nicht die österreichische Staatsbürgerschaft besitzen. Eine Doppelstaatsbürgerschaft ist in Österreich – abgesehen von wenigen Ausnahmefällen – nicht möglich: Ausländer, die sich einbürgern lassen wollen, müssen ihre bisherige Staatsbürgerschaft binnen zwei Jahren ablegen, um danach die österreichische Staatsangehörigkeit zu erhalten. Umgekehrt verlieren Österreicher beim Erwerb einer fremden Nationalität die österreichische.
Österreich als Einwanderungsland
Aufgrund der Einwanderung ist die Migrantenzahl in Österreich in den letzten Jahren stetig auf nunmehr rund Millionen gestiegen, und ebenso ihr Anteil an der Gesamtbevölkerung auf Prozent. Gleiches gilt aus rein staatsbürgerschaftsrechtlicher Perspektive auch für die Anzahl der Ausländer und die Ausländerquote.