Karl Friedrich Ehret
De Karl Friedrich Ehret (* 1897 z Ehrestette; † 1974 z Leffinge) isch e dytsche Gwärblehrer, Chinschtler un Heimetforscher in de Stadt Leffinge im Schwarzwald gsi.
Läbe un Beruef
[ändere | Quälltäxt bearbeite]De Ehret isch z Ehrestette (hit Ehrechilche bi Friburg im Brisgau) uf d Wält chuu un noch em Erschte Weltchrieg in de Hochschwarzwald chuu. Ab 1919 het er zerscht als Lehrer an de Volksschuel z Leffinge gschafft. Anno 1923 isch er a di Gwärblich Fortbildigsschuel gwechslet, wo spöter d Gwärbeschuel wore-n-isch. Er het dert iber Johrzehnt ewäg Generatione vu Schueler im Holz- un Metallhandwärk aglehrt, wo nen wäge sinere ufgweckte Art arg gärn gha hän. Er isch 1974 in sinere Wahlheimet Leffinge gstorbe.
S Wirke als Heimetforscher
[ändere | Quälltäxt bearbeite]Scho in de 1930er-Johr het de Karl Friedrich Ehret aagfange, historischi Sache, Aldagsgägeständ, Sache us de Volkschunst un archäologischi Fund us de Region z sammle un vor em Verfall z rette. Wo dän 1933 uf em Alenberg e alemannisch Gräberfeld us em 7. Johrhundert gfunde wore-n-isch, het er d Rettig vo de Fund koordiniert.
Anno 1935 het er in de Leffinger Schuel d Heimetstube grindet un d Sammlig dert zum erschte Mol usgstellt. De Ehret isch au bekannt gsi mit andre Heimetforscher und Chünstler us de Region. So het er en enge Kontakt gha zum bechannten Emil Baader us de Leffinger Nochbargmeind Göschweiler un em Löffinger Chünschtler un Ehrebürger Adolf Hildenbrand.
Sälli Arbet hät dän Fundamänt vum hitige Heimetmuseum Leffinge bildet. Im Museum, wo hit am Rothuusplatz 14 unterbrocht isch, häts immer no d Kernstuck vu sinere dmolige Sammlig, unter anderem s Skelett vum Alemanne vum Alenberg un en hundert Johr alte Fürwehr-Spritzewage vo 1806.
Chinschtlerischs Schaffe un d Fasnet
[ändere | Quälltäxt bearbeite]Näbe sinere Gschichtsforschig isch de Ehret e talentierte Zeichner un Moler gsi, wo d Landschafte un d Gsichter vum Schwarzwald feschtghalte het.
- D Porträtserie vu de Leffinger Original I de Johr um 1940 bis 1950 het er e ganzi Serie vo Leffinger Original im Profil zeichnet. Überlibret sin Bilder vum Hafnermeischter Josef Bader (Bader Sepp, 1950), vum Schnidermeischter Hermann Ganter (Philosophus, 1942) oder vum Malermeschter Karl Schmid (Michelangelo von Löffingen, 1942/1947).
- D Leffinger Fasnet E große Idruck het er im bodeständige Bruuchtum hinderlo: Anno 1936 het de Lehrer Ehret d Vorlag für di hitig Leffinger „Hansele“-Maske entworfe. Er het dene Larve e dytlich frindlicheri un offeneri Gsichtsusdruck gää als d frühnere Maske.
- Historischi Ortsansicht, uf si Gmäld Fürstlich-Fürstenbergische Stadt Loeffingen woner im Johr 1936 gmolt hät, hät er drufgschriebe 1790. Historiker hän dert spgäter usegfunde, dass s Gmeälde e zsämmestellig vo zwei vorschidene alte Stich (vo 1833 un 1861) isch, wo-n-er molerisch zämegfürt het.
Sini Bilder un Entwürf sin hit deilwis no i de ständige Usstellig vum Leffinger Heimetmuseum un gälte als wichtigi kulturhistorischi Quälle.
Kreispfleger
[ändere | Quälltäxt bearbeite]I de Bständ vom Landesarchivs Baden-Württemberg, Abt. Generallandesarchiv Karlsruhe, Neuerei Bstände findet sich en Itrag zue sineri Tätigkeit als Konservator: Aus der Bestellung von Amtsbezirks- bzw. Kreispflegern der Kunst- und Altertumsdenkmäler zu Neustadt, insbesondere die Erwägung einer Bestellung des Ratsschreibers und Stadtarchivars Karl Borromäus Hofmeyer in Neustadt und des Dr. Walter Tritscheller zu Falkau anstelle des verstorbenen Kaufmanns Oskar Spiegelhalder, des Pfarrers Karl Rögele in Rötenbach und des Gewerbelehrers Karl Friedrich Ehret in Löffingen.[1]
Quälle / Literatür
[ändere | Quälltäxt bearbeite]- Eine Würdigung Ehrets steht noch aus. In: Badische Zeitung, Usgab vum 25. November 2004.
- Online-Dokumäntatione uf em Regionalportal Löffingen damals:
Weblink
[ändere | Quälltäxt bearbeite]Fueßnote
[ändere | Quälltäxt bearbeite]- ↑ Landesarchiv Baden Württemberg, Abt. Generallandesarchiv Karlsruhe, Neuere Bestände (vornehmlich ab ca. 1800) Kultur Badisches Kultusministerium Badisches Kultusministerium / (1502-) 1773-1952 (-1989) IV. Künste und Wissenschaften IV.8. Denkmalpflege IV.8.2. Denkmalpflege in einzelnen Orten N Archivalieneinheit Eintrag in LEO BW