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Warten auf die neue Zeit. Berlins Behörden, hier das Bürgeramt Kreuzberg, sind auf internationale Kunden selten eingestellt.

© Mike Wolff

Tagesspiegel Plus

Amtssprache Deutsch: Berliner Behörden machen es internationalen Start-ups nicht leicht

Berlin zieht immer mehr internationale Start-ups an – meist wird dort auf englisch kommuniziert. Auf den Ämtern und Behörden haben es die Gründer damit oft schwer.

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Der Hauch der großen weiten Welt – im dritten Stock in der Invalidenstraße 115 in Mitte spürt man ihn besonders. Hier hat das Wissenschaftsportal Researchgate seinen Hauptsitz, die Zweigstelle liegt in Massachusetts. Hundert Mitarbeiter, knapp die Hälfte davon aus dem Ausland, verteilen sich über drei Etagen, die Verkehrssprache ist Englisch. Ein Caterer kümmert sich um die unterschiedlichen Esskulturen von koscher bis vegan, es gibt ein Billardzimmer und einen Naproom fürs Nickerchen zwischendurch. Hier ist Berlin ganz, wie es sein will: jung, kreativ, international.

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