Thüringen gegen MDR :
Ramelow will Zugriff auf den Rundfunk

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Seine Landesregierung hat ein Verständnis von Medienpolitik, das an alte Zeiten erinnert: Bodo Ramelow.
Seine Landesregierung hat ein Verständnis von Medienpolitik, das an alte Zeiten erinnert: Bodo Ramelow.dpa

Thüringens Ministerpräsident Bodo Ramelow trifft in seinem Land auf einen Privatsender, der ihm zu Füßen liegt. Der MDR aber tanzt nicht nach der Pfeife der Linksregierung. Was macht die? Sie droht, den Sender zu wechseln.

Erbarmen - zu spät - die Hesse komme! So sangen einst die „Rodgau Monotones“ und luden zum Mitjohlen regionaler Selbstironie ein. Jetzt aber kommen die Thüringer, ganz im Ernst, und wollen nach Hessen. Wofür die sich bedanken werden: Die thüringische Landesregierung prüft, wie die „Mitteldeutsche Zeitung“ berichtet, aus dem Mitteldeutschen Rundfunk aus- und dem Hessischen Rundfunk beizutreten. Entsprechende Sondierungen hätten stattgefunden. „Wir prüfen alle Optionen“, sagt der Medienstaatssekretär Malte Krückels von der Linkspartei.

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